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Rüeggisberg stehen dagegen abseits vom
größern Verkehr.
An der Ostflankc des Aaretales öffnen einige
Tallücken bequeme Zugänge zum Tal der Emme,
über Schwarzenegg, über Linden und Röthenbach
und durch die Mulde zwischen dem Kürzenberg
und der Hundschüpfen an Zäziwil und
S i g n a u vorüber. Die Große Emme bricht zwischen
den Kalkwänden der Schrattenfluh 2098 m
und des Hohgant 2202 in in das wiesengrüne Tal
von Schängnan und E g g i w i l hervor. Unterhalb
S i g n a u Nimmt sie die Jlfis auf und durchfließt
in einer Mittelfurche das nach ihr benannte
Emmental. An der Talcnge von Burgdorf betritt
sie ein breites Flachland, das sic bis zur Einmündung
in die Aare bei Solothurn ditrchzieht. Zwischen
dem Flußgebiet der Emme und der Wigger erheben
sich die Nagelfluhhöhen des Napf 1411 m auf einer
nahezu kreisrunden Fläche. Vom höchsten Punkt
strahlen nach allen Seiten die engen, stellemoeise
schluchtartigen Flußtäler aus, die mit zahlreichen
ebenso engen Seitentälchen, „Gräben" genannt, die
Bergmasse in ein Gewirr von reich verzweigten
Gräten auflösen. Diese schmalen, sonnigen Rükken,
von bewaldeten Gräben umzogen, heißen „Egg".
Trotz ihrer hohen Lage sind sie auffällig reich
an Getreidefeldern, die im Sommer zusammen mit
den Wiesen und den zerstückelten Waldflächen der
Napflandschaft ein buntscheckiges Aussehen verleihen.
Die Emmentaler Bauern haben es verstanden,
durch sorgfältige Pflege ihren Boden zu einem
der reichsten Gebiete des Acker- und Wiesenbaues
in der Schweiz zu machen. Berühmt ist der Einnicntaler
Käse, der hauptsächlich von den großen Geschäften
in Langnau und Burgdorf exportiert wird.
Neben den Dörfern auf der Talsohle erscheint das
Emmental wie übersäet von Einzelhöfen, die je die
Emme
Napf
Erwerb und
Orte im
Cmmental