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Hirt 103 Millionen Franken beteiligt. Der Weizen
stammt zum weitaus größten Teil aus Südrußland,
Rumänien und Argentinien, Hafer und Mehl aus
Deutschland. Die Weizensendungen gelangen auf
dem Seewege nach Genua und mit der Gotthard-
bahn in die Schweiz. In neuerer Zeit gehen sic
infolge ungenügender Transporteinrichtungen in
Genua immer häufiger über Marseille-Genf oder
um Westeuropa herum den Rhein aufwärts bis
Mannheim, und von hier mit der Bahn nach Basel.
Der Umstand, daß mehrere Länder sich an der
Getreidelieferung beteiligen, sichert der Schweiz eine
große Regelmäßigkeit der Zufuhr; hat das eine
Land eine Mißernte, so treten die andern in die
Lücke. Mit der Verkehrserleichternng der Neuzeit
ist nicht nur das Brot billiger geworden; es be
wegen sich auch die Preisschwankungen in recht
engen Grenzen.
Kartoffelbau. Der Kartosfelbau ist in der
ganzen Schweiz, vorwiegend aber im westlichen Mit
telland, verbreitet. Der Erlrag wird zur Volksernäh
rang, zur Herstellung von Branntwein, zu einem
großen Teil auch zur Schweinemast verwendet. Die
Kleinbrennereien der früheren Zeit förderten den
L-chnapsverbrauch in solchem Maße, daß er geradezu
ein Landcsunglück bedeutete. Das Alkoholmonopol
räumt jetzt dem Bunde allein das Recht zur Fabri
kation und zum Verkauf des Kartoffelbranntweins
und des Spiritus ein.
Gemüsebau. Einzig in der Nähe der Städte
und der Konservenfabriken beansprucht der Gemüse-
r bau, entsprechend dem stärkern Bedarf, größere und
zusammenhängende Flächen. Dazu kommt eine Eiu
luhr im Wert von 10 Millionen Franken; daran
daben die frühen Gemüse aus Südsrankreich und
Rordafrika einen bedeutenden Anteil.
Zuckerrübenbau. Neben den Ländern mit
Kartoffeln
Gemüse
Zuckerrüben