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man unter Berücksichtigung der verschiedenen „Lagen" daraus ge
wisse Einheitspreise abzuleiten vermöchte.
Tabelle 17.
Mit Häusern bebaute 'Fläche und Vesitzwechssl einiger rheinisch-west
fälischer Städte im Bahre 1909.
Städte
Die mit Häusern
bebaute Fläche
(einschl. Hofraum
u.kl.Hausgarten)
betr. in Prozent
der Gesamtfläche
Flächen über
haupt, die ihren
Besitzer gewechs.
haben, in Prozent
der Gesamtfläche
Uubeb. Flächen, die ihren
Besitzer gewechs. haben in
Prozenten der gesamten un
bebaut. Fläche (ohne Wege,
Straßen, Eisenbahnen,
öffentl. Anlagen, Begräb
nisplätze u. Wasserflächen)
Essen-sRuhr)
37
4,8
8,6
M -Eladbach
31
4,2
4,7
Cöln
14
2,6
2,9
MülheimsNH.)
26
2,6
4,7
Bonn
14
2,5
2,6
Remscheid
19
1,6
1,2
Düsseldorf
15
1,5
1,8
Aachen
11
1,3
1,2
Hagen
11
1,3
1,2
Dortmund
28
1,2
1,4
Bielefeld
25
1,2
0,8
Elberfeld
19
1,1
0,6
Coblenz
11
0,9
0,8
Erefeld
14
0,8
0,8
Diesen Momenten entsprechen denn auch die ka t a st e r a mt li ch e n
Arbeiten. Bekanntlich haben die Kontrolleure nach § 17/18 der
Geschäftsanweisung für die.preußischen Katasterämter auch die vor
arbeiten für die Besteuerung des Grund und Bodens (Grund-
Gebäude-, Ergänzungs- und Zuwachssteuer) auszuführen. Wie sie
dieser Aufgabe gerecht werden, ist zwar nicht direkt ersichtlich. In
direkt kann man aber aus der Gemeindebesteuerung darauf schließen.
So teilte z. L. Rechtsanwalt Dr. Wirtz auf der am 25. November
1912 in Berlin stattgefundenen Protestoersammlung der Grundbesitzer
mit, daß im Bahre 1 9 0 5 in Köln durch die Einführung der kom
munalen Wertzuwachssteuer der ganze städtische Boden hätte nach
dem gemeinen Wert geschätzt werden müssen. „Die Stadt hatte", so
führte 0er Referent aus „hier mit Rücksicht auf zukünftige Preis
steigerungen, >ein großes Interesse daran, daß die Werte möglichst
niedrig festgesetzt wurden nud nun wurde unter diefem Gesichtspunkte
geschätzt. Die Unterschiede in den Schätzungen und das
Verhältnis der ersten Schätzungen der Stadt zu den
w irkli che n^verka ufs preisen sind, wie sich aus nach
stehenden Tabellen ergibt, derart kolossal, daß man
wirklich gar keinen zutreffenden Ausdruck mehr für
das ganze Verfahren anwenden kann.