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Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe

Monograph

Identifikator:
1000912612
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19383
Document type:
Monograph
Author:
Leitner, Friedrich http://d-nb.info/gnd/139681477
Title:
Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe
Edition:
Siebente, vermehrte Auflage
Place of publication:
Frankfurt a. M.
Publisher:
J. D.Sauerländers Verlag
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 384 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Abschnitt. Die Arbeitskosten
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Einleitung
  • II. Abschnitt. Die Materialkosten
  • III. Abschnitt. Die Arbeitskosten
  • IV. Abschnitt. Die allgemeinen Kosten (Unkosten)
  • V. Abschnitt. Die Abschreibung
  • VI. Abschnitt. Normalkalkulationen, Rentabilitätsrechnungen, Gründungsvoranschläge
  • VII. Abschnitt. Selbstkostenbrechnung in einzelnen Gewerbegruppen
  • Index

Full text

112 
und fleißige Arbeiter oder durch Einführung von Lohnskalen 
nach Qualität der Leistungen zu beseitigen. Arbeiter, die die mehr 
gefühlsmäßig bestimmte und der individuellen Leistungsfähigkeit 
entsprechend abgestufte Mindestleistung nicht erreichen, werden ent 
lassen. 
Akkordlohn. 
§ 22. Beim Akkordlohn gilt nach der Theorie nur die 
Arbeitsmenge als Grundlage der Bemessung. Das ist unrichtig. Auch 
bei der Bestimmung eines Akkordsatzes wird eine bestimmte Höchst 
zeit zugrunde gelegt, in welcher der Arbeiter die Arbeit ausführen 
kann und die nicht überschritten werden soll. Im Interesse des 
Unternehmers liegt es, diese Normalleistung möglichst hoch zu 
halten. Die Vorteile des Akkordsystems kommen für ihn nur dann 
zur Geltung, wenn die Grundzeit, d. h. die normale Her 
stellungszeit richtig bemessen ist. Die wichtigste Voraussetzung 
für die Anwendung des Akkordlohns ist somit eine auf Erfahrung, 
Beobachtung oder Berechnung 1 ) beruhende richtige Einschätzung 
der erforderlichen Arbeitszeit 2 ). Ist die Grundzeit zu lang ange 
nommen, wird der durchschnittliche Stundenlohn des Akkord 
arbeiters zu groß, die Maschinen werden nicht voll ausgenutzt. Es 
kann zu einem systematischen Zurückhalten in der Arbeitsgeschwin 
digkeit kommen — insbesondere bei der ersten Feststellung eines 
Akkordes wird dieses „Akkordbremsen“ gern versucht. Durch die 
Machtmittel der Arbeiterorganisationen wird ein nach Mehrverdienst 
strebender Arbeiter häufig abgehalten, einen neuen Rekord zu 
schaffen und dadurch die Akkordsätze zu drücken; die Betriebs 
leitung soll über die mögliche Höchstleistung der Arbeiter und der 
Maschinen getäuscht werden. Diese und andere Umstände machen 
es notwendig, bei Arbeiten im Akkord die Arbeitsleistungen scharf 
zu kontrollieren. 
*) Ala literarisches Beispiel: Siegerist-Bork, Die moderne Vorkalku 
lation in Maschinenfabriken, 2. Auf!., Berlin 1917. 
2 ) Schon in den 90 er Jahren versuchte man in der Maschinenindustrie die 
gefühlsmäßige Schätzung des Werkmeisters zu ersetzen durch eine auf genauer 
Beobachtung der Maschinen-, der Vorbereitungs- und Nebenarbeiten beruhenden 
technischen Berechnung. Der Arbeitsvorgang wird in möglichst viele Teil 
operationen zerlegt, durch Kontrolluhren und Zeitstudien beobachtet. Der Akkord 
preis wird in einem Schätzungsbureau methodisch ermittelt, aus dem Gebiete der 
Empirie in die Sphäre exakter Berechnung erhoben. Im Jahre 1896 veröffentlichte 
der Amerikaner Fred W. Taylor in einem dem „Adjustement of wages to 
efficiency“ gewidmeten Sammelband der Abhandlungen der American Economic 
Association den Entwurf eines exakten Stücklohnsystems. Auch neuerdings ist 
dieser bekannte Fabrikorganisator mit einer viel beachteten Arbeit: Shop Mana 
gement (die Betriebsleitung insbesondere der Werkstätten, deutsche Ausgabe, 
übersetzt von Wallichs, Berlin, 3. Aufl. 1915) hervorgetreten.
	        

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Die Selbstkosten-Berechnung Industrieller Betriebe. J. D.Sauerländers Verlag, 1921.
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