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Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe

Monograph

Identifikator:
1000912612
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19383
Document type:
Monograph
Author:
Leitner, Friedrich http://d-nb.info/gnd/139681477
Title:
Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe
Edition:
Siebente, vermehrte Auflage
Place of publication:
Frankfurt a. M.
Publisher:
J. D.Sauerländers Verlag
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 384 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Abschnitt. Die Arbeitskosten
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Die Selbstkosten-Berechnung industrieller Betriebe
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Einleitung
  • II. Abschnitt. Die Materialkosten
  • III. Abschnitt. Die Arbeitskosten
  • IV. Abschnitt. Die allgemeinen Kosten (Unkosten)
  • V. Abschnitt. Die Abschreibung
  • VI. Abschnitt. Normalkalkulationen, Rentabilitätsrechnungen, Gründungsvoranschläge
  • VII. Abschnitt. Selbstkostenbrechnung in einzelnen Gewerbegruppen
  • Index

Full text

115 
8* 
c) Schließlich kann man jeden Arbeitsprozeß in seine Elemente 
zerlegen und für jedes Arbeitselement einen Akkordlohn festsetzeni 
(Elementenberechnung) 1 ). Diese Methode ist die modernste. 
W. Taylor 2 ), Fabrikleiter in Germantown bei Philadelphia, hat 
sie zuerst in Anwendung gebracht. Er gibt zur Erläuterung folgendes 
Beispiel: Es soll ein Stück Eisen gehobelt werden. Die Arbeit ist 
folgende: 
a) Ohne Maschine auszuführen: 1. Das Arbeitsstück ist auf 
den Maschinentisch zu heben, 2. zu richten und 3. auf den Maschinen 
tisch zu befestigen, dann 4. los zu machen, 5. zu entfernen und 
6. zu reinigen, ß) Mit der Maschine zu bearbeiten: flach mit dem 
Stahl (Schrubber) bearbeiten, dann mit dem Schlichtstahl nachhobeln. 
Die Anfertigung eines Rahmens für die Kupferdrahtwickelung 
eines elektrischen Meßapparates erfordert 27 Arbeitselemente. Jedes 
Element wird für sich unter Zugrundelegung eines Durchschnitts- 
lohnes berechnet. Eine so weit gehende Zerlegung der Lohnauf 
wendungen wird nur für die Hauptarbeit zu empfehlen sein. 
Beispiele der Elementenkalkulation einer Fabrik für 
Meßinstrumente. 
I. Rahmen für ein Voltmeter. 
Rohrstück absägen 0,3 Pfg. 
„ entgraten 0,3 , 
„ abdrehen 2,0 , 
„. vierkantig dornen 3,0 „ 
„ Kanten nmbiegen 5,0 „ 
Rahmen zwei Löcher in die Vorrrichtung bohren 0,5 „ 
„ „ „ aufbohren und entgraten 0,5 „ 
„ die umgebogeDen Kanten auf Höhe abschneiden 3,0 „ 
„ egalisieren, Kanten verrunden 9,0 „ 
„ innere Kanten verrunden 2,0 „ 
„ beizen 0,5 „ 
Rahmen zwei Warzen einnieten 3,0 „ 
„ „ Löcher einbohren 2,0 „ 
Achse mit zwei Spitzen härten 1,0 „ 
Spitzen schleifen und polieren 6,0 „ 
Übertrag 38,1 Pfg. 
1 ) Zur Erzeugung von Schuhwaren sind bis 160 Einzelarbeiten erforderlich. 
Die Lohntabelle einer Schuhwarenfabrik enthält über 1000 Positionen. In einer 
süddeutschen Konfektionsfabrik werden über 20000 Akkordsätze geführt. 
2 ) Wegen des sog. Taylor-Systems vgl. die Betriebsleitung insbesondere 
der Werkstätten; von Wallichs, 3. Aufl., Berlin 1915. Dodge, Industrielle 
Betriebsführung; Schlesinger, Betriebsführung und Betriebswissenschaft, beide 
Berlin 1913. Zeitstudien, bureaumäßige Festlegung und Normalisierung der Tätigkeit 
der Arbeitsvorgänge, — „Griffe“ anlernen — sind, abgesehen von den üblen 
persönlichen und sozialen Folgeerscheinungen, nur bei gleichmäßig wiederholten 
Arbeitsvorgängen an bestimmten Arbeitsstücken anwendbar, nicht aber bei stark 
wechselnden Arbeiten.
	        

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Die Selbstkosten-Berechnung Industrieller Betriebe. J. D.Sauerländers Verlag, 1921.
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