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Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

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Bibliographic data

fullscreen: Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

Monograph

Identifikator:
1002734533
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15765
Document type:
Monograph
Author:
Schloesser, Robert http://d-nb.info/gnd/117329711
Title:
Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung
Place of publication:
Mannheim
Publisher:
J. Bensheimer
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (217 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Die Güterbeschaffung der Konsumgenossenschaften
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Einführung
  • Zweites Kapitel. Die Güterbeschaffung der Konsumgenossenschaften
  • Drittes Kapitel. Die Güterverteilung der Konsumgenossenschaften
  • Viertes Kapitel. Entwicklungstendenzen und Entwicklungsmöglichkeiten

Full text

37 
mäßigen Warenverkehr?) Darüber weiß Paul G ö h r e Interessantes 
aus dem großen Plagwitzer Konsumverein zu berichten. Er gibt die Ab 
schrift des folgenden Briefes, den ein früherer Geschäftsführer des 
genannten Vereins geschrieben hat?) 
„Durch Ihren Herrn X. erhielt der Unterzeichnete in einem persönlich 
adressierten Eilbriefe einen Hundertmarkschein. Ich muß Ihnen gestehen, daß 
mir so etwas in meiner langjährigen Tätigkeit noch nicht geboten worden ist. 
Die Sache befremdet mich umsomehr, da Sie doch schon an der Retournierung 
des Weihnachtsgeschenkes erkennen mußten, daß ich derartigen Sachen nicht 
zugänglich bin. Ich sehe mich nun gezwungen, Ihnen mitzuteilen, daß wir 
von heute ab die Geschäftsverbindung mit Ihnen abbrechen. Die hundert Mark 
gehen abzüglich des Portos per Postanweisung an Ihre Firma zurück." 
Ein anderer Brief an einen Spediteur lautet ganz lakonisch: 
«Ihre Zigarren mißfallen uns. Wir ersuchen Sie, die Kiste unverzüg 
lich abholen zu lassen, und zwar morgen, Sonnabend; sonst sehe ich mich 
genötigt, sie einem Spediteur zur Aufbewahrung zu geben." 
Natürlich sind nicht alle Geschäftsführer gegen derartige Ver 
suchungen gefeit. Doch geht im allgemeinen die Auffassung der Ge 
schäftsführer dahin, daß sie das Vermögen von vielen armen Arbei 
tern zu verwalten haben und sich nur von konsumgenossenschaftlichen 
Interessen bei ihren geschäftlichen Handlungen leiten lassen dürfen. 
Ausnahmen bestätigen nur die Regel. 
In besonderem Maße nehmen die Konsumvereine auf die 
Qualität^) der Bedarfsgüter bei ihren Einkäufen Rücksicht. Das 
Konsumenteninteresse dieser Organisation macht es dem Einkäufer 
zur vornehmsten Pflicht, nur einwandfreie Waren einzukaufen. Große 
Vereine haben besondere Maßnahmen für die Durchführung des 
Qualitätsprinzips getroffen. „So werden im Konsumverein Stutt 
gart seit 1876 regelmäßig Berichte über amtliche Warenuntersuchun 
gen gegeben, die oft mehrere Hundert Mark jährlich kosten. Die 
Lieferanten der betreffenden Artikel werden von dem Ausfall der 
Untersuchungen, besonders natürlich von Beanstandungen, jeweils 
verständigt, und bei der Warenbestellung wird ans die Ergebnisse der 
6 ) Ein sicheres Urteil darüber möchte ich damit nicht gefällt haben. 
Wie weit das Schmiergelderunwesen im Verkehr der Erwerbsgeschäfte 
unter sich und mit öffentlichen Körperschaften Ausdehnung gefunden hat, 
schildert interessant Wilhelm B e ck-Steglitz in der Zeitschrift für Handels 
wissenschaft und Handelspraxis 1911 Nr. 6; ferner Haasis in seinem 
Buche über Schmiergelderunwcsen, Stuttgart 1913. 
ft Paul G ö h r e, a. a. O. S. 281. 
s) Luxuriöse Verpackung spielt dagegen beim Einkauf der Konsumvereine 
keine Rolle. So kommt es denn auch vor, daß die Lieferanten ausdrücklich 
in ihren Angeboten an Konsumvereine bemerken, daß der Preis bei Verzicht 
auf die kostspielige Ausmachung, Reklame usw., sich um soundsoviel ermäßige.
	        

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Die Konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, Ihre Technik Und Wirtschaftliche Bedeutung. J. Bensheimer, 1914.
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