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Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

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Bibliographic data

fullscreen: Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

Monograph

Identifikator:
1002734533
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15765
Document type:
Monograph
Author:
Schloesser, Robert http://d-nb.info/gnd/117329711
Title:
Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung
Place of publication:
Mannheim
Publisher:
J. Bensheimer
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (217 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Die Güterverteilung der Konsumgenossenschaften
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Einführung
  • Zweites Kapitel. Die Güterbeschaffung der Konsumgenossenschaften
  • Drittes Kapitel. Die Güterverteilung der Konsumgenossenschaften
  • Viertes Kapitel. Entwicklungstendenzen und Entwicklungsmöglichkeiten

Full text

— 93 — 
Wir sehen also, daß auch Konsumvereine latente Bedürfnisse zu 
wecken suchen. Doch geschieht das nur insoweit, als es im Interesse 
der Konsumenten oder vielleicht auch der Arbeitnehmer liegt. Wenn 
es sich also darum handelt, hygienisch oder ökonomisch zu 
wirken, oder mit Rücksicht auf die Arbeitnehmer soziale Wirkungen 
auszuüben, so übernimmt auch die Konsumgenossenschaft die Funktion 
der Weckung latenter Bedürfnisse. 
Viel weiter gehen hierin bekanntlich die Erwerbsgeschäfte. Bei 
der starken Konkurrenz ist der private Produzent gezwungen, den 
Bedarf für immer neue Gegenstände zu wecken. Das hat der Volks 
wirtschaft auf der einen Seite eminente Vorteile gebracht, auf der 
anderen aber ungeheure Nachteile. Der private Produzent kennt nur 
ein Interesse: Sein Interesse. Nur so ist es zu erklären, daß heute 
so viel unnütze, ja sogar schädliche Dinge auf den Markt gebracht 
werden. Eine Kontrolle der privaten Produzenten durch den Konsu 
menten oder durch dessen Sachverständige: Hygieniker, Aesthetiker usw. 
wäre deshalb wünschenswert. Wären unsere Industriellen, Land 
wirte, Händler usw. auf ihr Standesinteresse genügend bedacht, so 
würden sie sogar selber danach strebend) Scheinbar haben sie aber 
ein Interesse daran, den jetzigen Zustand aufrechtzuerhalten. 
Bei dem Bestreben, eine möglichst große Zahl von Abnehmern 
an sich zu ziehen, spielt die Weckung latenter Bedürfnisse eine ge 
ringere Rolle als diejenigen Maßnahmen, die das Publikum veran 
lassen sollen, seine bereits vorhandenen Bedürfnisse in einem 
bestimmten Unternehmen zu decken. Die Konsumgenossenschaft kennt 
nur wenige, dafür aber desto wirksamere Mittel, die übrigens ver 
hältnismäßig wenig Kosten verursachen, um dieses Ziel zu erreichen. 
Paul Göhre sagt treffend von der Reklame der Konsumvereine: 
„Sic ist anders geartet als die eines Privatgeschäfts. Sie ist weniger 
blendend, als letztere gemeinhin zu sein pflegt und immer mehr sein muß, 
wenn sie wirksam sein will; weniger gewaltsam als letztere, die darauf aus 
geht, den Käufer unter allen Umständen in den Laden und zu einem Kauf 
zu bringen; weniger kostspielig und zugleich weniger materiell gerichtet. Viel 
mehr arbeitet sie vorwiegend mit objektiven Faktoren und mit geistigeren 
Potenzen."") 
Unter den Reklamemitteln kann man örtliche und zentrale 
unterscheiden. Ich nenne hier nur diejenigen Einrichtungen und Maß- 
4) Vgl. dazu -die Ausführungen von Benno Jaroslaw in verschiedenen 
Numniern der Zeitschrift „Der Kaufmann und das Leben", herausg. von 
Prof. Ur. Arthur Schröter: im besondern siehe den Artikel: Ueber eine 
-Entwicklungsmöglichkeit des Detailgeschäfts. Nr. 6. 1913/14. 
6 ) Paul G ö h r e a. a. O. S. 364. 
Schloesser, Die konsumgenossenschastliche Gütervcrmittlung. 7
	        

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Die Konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, Ihre Technik Und Wirtschaftliche Bedeutung. J. Bensheimer, 1914.
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