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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Sechstes Kapitel. Staatshilfe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

174 
VI. Kap.: StaatshUfe 
fchildert. Die amtliche Feftfetzung der Mindeftlöhne hat die Durchfchnitts- 
Iöhne im allgemeinen erhöht und ftabiler gemacht, während gleichzeitig die 
Induftrie fich zu höherer Blüte entwickelte. Hier foll nun nicht unter- 
fucht werden, inwieweit hierbei auch andere Faktoren, insbefondere der wirt- 
fchaftliche Zufammenfchlufz der auftralifchen Kolonial ftaaten im Common 
Wealth (1901) und die erhöhte Schutzzollpolitik wirkfam gewefen find. Uns 
intereffiert insbefondere, welche Änderungen in der Heimarbeit 
durch die Mindeftlohnfeftfetzung herbeigeführt wurden. Eine alsbaldige Folge 
war die Abnahme der Heimarbeit und gleichzeitige Zunahme der Fabrikarbeit. 
Soweit den Infpektorenberichten Zahlen zu entnehmen find, ftehen 1569 
Heimarbeitern im Jahre 1896 912 im Jahre 1907 gegenüber. Vor allem war 
die Verfchiebung in der Fabrikation von Herrenkleidern auffallend. 1896 
gab es hier 4270 Fabrikarbeiter und 569 Heimarbeiter (11,76 Prozent der 
gefamten Arbeiterfchaft), und 1907 6834 Fabrik- und 152 Heimarbeiter 
(2,2 Prozent). Der Übergang von der Heimarbeit zur Fabrik findet feine 
Erklärung in dem Beftreben der Unternehmer, die Arbeit in der Fabrik zu 
konzentrieren; ftatt der Heimarbeit, die fie jetzt höher entlohnen mujzten, 
ohne entfprechende Qualitätsverbefferung, zogen fie die Fabrikarbeit vor, 
die mit Hilfe gefteigerter Technik beffere und preiswürdigere Produkte lieferte. 
Die Schriftfteller, die diefen Übergang zu einer hohem Betriebsform fchildern, 
erblicken darin durchweg einen Fortfehritt, und er ift es ohne Zweifel, falls 
die häusliche und perfönüche Stellung der frühem Heimarbeiter ebenfogut 
mit der Fabrikarbeit vereinbar ift wie ehedem mit der Heimarbeit. 
Um die Erhöhung der Heimarbeiterlöhne zu beweifen, fehlt es zwar 
in Viktoria an einer genauen Lohnftatiftik. Dafür aber liegen um fo mehr 
Berichte über eklatante Einzelfälle und allgemeine Feftftellungen der ver 
änderten Lage der Heimarbeiter feitens amtlicher und privater Berichterftatter 
vor.T) Gegen das Schwitzfyftem, fo erklärt der viktorianifche Report, haben 
die Lohnämter zweifellos genützt, und diefe Tatfache wird ftets für das 
Syftem fprechen. ln Melbourne, der Hauptftadt des Landes, ift man der 
Meinung, dafz die Heimarbeiter heute zu denfelben Bedingungen arbeiten 
wie die Fabrikarbeiter. 
ln der Bekleidungsinduftrie herrfchte zur Zeit des freien Arbeitsvertrags 
ein Schwitzfyftem, das nur den Zuftänden in den ärmften Vierteln im Oftende 
Londons vergleichbar war. Grofze Warenhäufer vergaben die Arbeit an 
Zwifchenmeifter, für welche Frauen und Mädchen zu Haufe 70 bis 84 Stunden 
x ) Nach Bo ch ringer (a. a. O.), der fich auf die amtlichen Berichte der 
Gewerbeinfpektion und der Königlichen Kommiffion ftützt.
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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