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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

§ 1. Gewerk vereine 203 
auszahlten, haben wir von Auguft bis Dezember monatlich etwa J600 M. 
verausgabt. Unfer Prinzip, durch erftklaffige Arbeit die Lohnverhält niffe 
der Heimarbeiterinnen zu heben, hat nicht nur den zum Gewerkverein 
gehörenden Arbeiterinnen, fondern den fämtlichen Heimarbeiterinnen unferer 
Stadt genützt, indem unfere Arbeit um durchschnittlich 5 Prozent höhere 
Bewertung, als bisher üblich, fand. Unfer Bcftreben, den begehenden Aus- 
gabeftellen keine Arbeit zu entziehen, haben wir ohne Mühe durchführen 
können, weil der Schwerpunkt von uns nicht auf die Menge der Arbeit, fondern 
auf Qualität gelegt wird.“ Die unausgefetzten Beftrebungen um Verfeinerung 
der Qualität find nicht unfruchtbar geblieben. Die Arbeitsaufträge von privater 
Seite, von Behörden, von Krankenhäufern und andern Anftalten haben fich 
vermehrt. Auf der Ausftellung „Die Frau in Haus und Beruf“, die Februar 1912 
in Berlin ftattfand, fanden Heimarbeitsprodukte, namentlich aus den Be- 
triebswerkftätten in Berlin und Stolp, Anerkennung als echte Qualitätsarbeit. 
Die Leitung des Gewerkvereins war fich von vornherein darüber klar, 
dajz gerade für die Heimarbeit die Selbfthilfe, die fich infolge der Eigenart 
des Berufs immer nur in engen Grenzen bewegen konnte, nicht ausreichen 
würde, fondern durch eine kräftige Staatshilfe geftützt werden müffe. 
Sie ftelite darum eine Reihe von Forderungen an die Gefetzgebung auf, deren 
Durchfetzung durch Petitionen an die ge fetzgebenden Körperfchaften, durch 
Befprechung mit führenden Perfönlichkeiten und durch den Nachdruck der 
öffentlichen Meinung erftrebt wurde. Das vorgefchlagene Mindeftprogramm 
für die Gefetzgebung enthielt folgende Punkte: 
Ausdehnung der Invaliden- und Krankenverficherung auf die Haus 
gewerbetreibenden der Kleider- und Wäfchekonfektion durch Bundesrats 
verordnung — Hinterbliebenenverficherung — Einführung von Lohnbüchern 
für die Hausgewerbetreibenden, aus denen auch der an die Zwifchenmeifter 
gezahlte Lohn erfichtlich ift — Behördliche Liftenführung über die Hausge 
werbetreibenden (Meldung durch die Zwifchenmeifter an die Gewerbeinfpektion) 
— Wohnungsinfpektion durch Wohnungsinfpektoren — Ausdehnung der Ge- 
■yyerbeinfpektion auf das Hausgewerbe unter entfprechender Vermehrung 
der weiblichen Beamten — Verbot der Mitgabe von Arbeit nach Haufe an eine 
Werkftattarbeiterin — Förderung von Tarifverträgen mit dem Endziel obli- 
gatorifcher Mindeftftücklohntarife, die nach Bedarf vor Beginn jeder Saifon 
zu vereinbaren find. 
Da(z die Organifation mit ihrem Programm keinen leeren Zielen nachjagte, 
beweift die Tatfache, dafz die meiften der aufgeftellten Forderungen im wefent- 
lichen erfüllt find, insbefondere feit der neuen Reichsverficherungsordnung
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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