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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

204 
VII. Kap.: Sclbfthilfe 
und dem Hausarbeitgefetz von 1911. Freilich ift gerade die Forderung, auf die 
von jeher am meiften Gewicht gelegt wurde, nur halb erfüllt: ftatt der Lohn 
ämter bringt das Gefetz nur Fachausfchüffe. 
Der Gewerk verein der Heimarbeiterinnen Deutfchlands hat in feiner 
Wirkfamkeit die Erwartungen von Freund und Feind weit übertroffen. Er 
hat einem nicht unerheblichen Teil der weiblichen Heimarbeiterfchafteine merk 
bare Befferung der Lebensverbältniffe gebracht und in manch freudlofes 
Dafein einen Strahl berechtigter Hoffnung auf eine beffere Zukunft geworfen: 
er hat eine obere Schicht einer bish r in dumpfer Refignation dahinlebenden 
Arbeiterfchaft zufammengeführt, die jetzt zielbewufzt ihre Standesintereffen 
vor der Öffentlichkeit vertritt. Der Gewerkverein hat eine wirkliche Heim 
arbeiterinnenbewegung ins Leben gerufen, die auf die wirtfchaftliche Entwick 
lung der Heimarbeit, namentlich auch auf die Gefetzgebung nicht ohne Ein- 
flujz geblieben ift. 
Trotzdem möchte man, vor allem in fozialdemokratifchen Kreifen, dem 
Gewerkverein innerhalb der modernen Gewerkfchaftsbewegung einen ehren 
vollen Platz nicht einräumen. Nun ift ja nicht wegzuleugnen, dajz das Vor 
gehen des Gewerkvereins der Heimarbeiterinnen nicht in dem rafchen Tempo 
und ftrammen Schritt der männlichen Gewerkfchaftsbataillone erfolgt ift. 
Seine Verfammlungen, Verhandlungen und Einrichtungen tragen nicht immer 
rein gewerkfchaftlichen'Charakter, fie fuchen auch dem menfchlichen und 
fraulichen Moment in etwa Rechnung zu tragen. Und das ift durchaus begründet 
in der Eigenart der Frau und Heimarbeiterin, die bis dahin dem modernen 
Organifationsleben ganz ferne ftand. Diefe Rückfichtnahme ift auch nicht zu 
vergeffen für zwei wichtige Befonderheiten im Gewerkverein der Heim 
arbeiterinnen : die Mitwirkung aufzerberuflicher Kräfte und die refervierte 
Stellungnahme zum Streik. 
Die Mitarbeit der Frauen anderer Stände, die bei der 
Neugründung ebenfo wie bei der Weiterentwicklung und Ausdehnung des 
Gewerkvereins der Heimarbeiterinnen von durch fchlagender Bedeutung war, 
ift etwas Eigenartiges in diefem Gewerkverein, ja für den echten Gewerkfchaftler 
etwas Fremdartiges Die Gewerkfchaftsbewegung legt fonft überall auf die 
Berufszugehörigkeit ihrer Führer und Vorftandsmitglieder und auf Selbftändig- 
keit nach jeder Richtung das gröjzte Gewicht, und fie hat mit diefem Grund- 
fatze die beften Erfahrungen gemacht. Die anfänglich an feiner Richtigkeit 
zweifelten, erkennen jetzt an, da|z in den Köpfen der Arbeiterführer mehr 
Klugheit und Scharffinn fteckt, als man früher ahnte. 
Diefer Grundfatz mufz]jedoch bei der Organifation der Heimarbeiter, zu
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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