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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

244 
VIII. Kap.: Hilfe von außenftehenden Kreifen 
Verfuchen elektrifchen Betriebs, wie in der Gegend von Reinerz, ferner in 
Glauchau und Meerane, nicht fehlt. 
Eine ähnlich günftige Verfaffung wie den Seidenbandweb ft Uhlen kann 
auch der Schiffliftickmafchine nachgerühmt werden. In den erften 
Jahren ihres Beftehens auf den Fabrikbetrieb befchränkt, zog fie allmählich 
in die Hausinduftrie hinaus, feitdem fie hier durch Benzin- und andere 
Motoren angetrieben wurde. Im letzten Jahrzehnt aber hat der Anfchluß 
an elektrifche Zentralen, für den fich die Schiffliftickmafchine befonders 
gut eignet, eine weitere merkliche Vermehrung der Mafchinen in Lohn- 
ftickereien bewirkt. Das läßt fich fowohl im fchweizerifchvorarlbergifchen 
wie auch im fächfifchen Stickereigebiet deutlich beobachten. 1 ) In Sachfen 
find in den letzten zehn Jahren die Lohnftickereien mit nur einer Mafchine 
von 531 auf 2142 geftiegen. Freilich wird diefe dezentralifierende Tendenz 
der Elektrizität fchon wieder durchkreuzt durch die Automatenftickmafchine, 
die den Sticker am Pantographen erfetzt und fich nur für Aufteilung in 
Groß- und Mittelbetrieben eignet. In welcher Richtung die Elektrizität auf 
die Geftaltung des Stickereigewerbes wirken wird, läfzt fich daher einftweilen 
noch gar nicht fagen. 
In der Konfektionshausinduftrie hat der elektrifche Betrieb 
aller Wahrfcheinlichkeit nach keine große Zukunft. Auch hier find ver 
einzelt Verfuche gemacht worden, wie die „Heimarbeiterin“ (1907, Nr. 10) 
aus Berlin und Heffen-Naffau berichten kann. Im allgemeinen aber ift 
es, wie K. Gaebel richtig bemerkt, wohl ziemlich ausgefchloffen, daß grofz- 
ftädtifche Heimarbeiterinnen, die häufig alle paar Monat die Wohnung 
wechfeln, fich elektrifch betriebene Nähmafchinen anfchaffen; auch würden 
fich die Befitzer und Mitbewohner der Mietkaferne wohl eine folche Störung 
verbitten. 
Schöne Erfolge hat die Elektrizität erzielt in der Achatfchleiferei im idar- 
gebirge. Hier verdrängt der Elektromotor mehr und mehr die frühere naffe 
Schleife und befeitigt damit veraltete höchft ungefunde Arbeitsverhältniffe. 
Aus diefen kurzen Schilderungen von Verfuchen mit Elektrizität ift 
genügend erfichtlich, dafz die Heimarbeit nur zum geringen Teil von der 
neuen Kraft Hilfe zu erwarten hat. Nur folche Hausinduftrien kommen 
naturgemäß in Frage, wo Arbeitsmafchinen überhaupt möglich find und 
wo überdies der Anfchlufz derfelben an die Elektrizität fich aus technifchen 
und ökonomifchen Gründen rechtfertigen läßt. 
') J. Lorenz, Die wirtfchaftlichen und fozialen Verhältniffe in der fchweize- 
rifchen Heimarbeit I (1911) 306 ff; K. Gaebel, Die Heimarbeit 9 ff-
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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