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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

§ 4- Hilfskomitees für Heimarbeitreform 
247 
hat dies jedoch nur — wie das Beifpiel der Lehrwerkftätte von Oftheim zeigt 
— wenn damit der Induftrie folche Vorteile erftehen, daß fie mit der Fabrik 
ware Schritt halten kann. Dies gilt namentlich dort, wo das Gewerbe eine ge- 
wiffe Kunftfertigkeit zuläßt, wie in der Holzinduftrie. Sonft ift wohl das Bei 
fpiel von Schmalkalden vorzuziehen, der Heimarbeiterjugend eine Schulung 
in verwandten Fabrik- oder handwerksmäßigen Berufen zu ermöglichen. 
§ 4- Hilfskomitees für Heimarbeitreform 
Zum Schluffe fei einer Einrichtung gedacht, die einftweilen nur geplant 
ift, deren Verwirklichung aber neuerdings durch eine Denkfchrift in die Wege 
geleitet wurde. 
Es handelt fich darum, die Wohltaten, welche die Gefetzgebung den Heim 
arbeitern zweifellos bietet, ihnen nach Kräften zugänglich zu machen, damit 
nicht an der Unkenntnis und Nachläffigkeit der Heimarbeiter die Abficht des 
Gefetzgebers fcheitere. Auf die Schwierigkeit diefes Problems hatte fchon 
1906 der Abgeordnete Dr. Hitze hingewiefen, als er feinen von allen bürgerlichen 
Parteien unterftützten Antrag einreichte, worin die Regierung um Erlaß 
von Schutzbeftimmungen für die Heimarbeiter erfucht wurde. Hitze fah daher 
in feinem Anträge die Bildung von Schutzkomitees vor, die fich die Durch 
führung der gefetzlichen Beftimmungen angelegen fein laffen follten. 
Diefer wertvolle Gedanke foll nun fruchtbar gemacht werden durch die 
Einrichtung fogenannter Hilfskomitees. Die Grundlinien zur Verwirklichung 
des Planes wurden in einer von Gertrud Dyhrenfurth, Gräfin Montgelas, Profeffor 
Francke und Profeffor Hitze verfaßten Denkfchrift vorgezeichnet, der wir die 
folgenden Gedanken entnehmen. 
Überall dort, wo bereits gewerkfchaftliche Organifationen der Heim- 
arbeiter beftehen, find diefe in erfter Linie die berufenen und gegebenen Ver 
treter, an der Durchführung der gefetzlichen Beftimmungen mitzuarbeiten. 
Die H ilfskomitees hätten nur dort einzutreten, wo andere geeignete 
Organifationen fehlen. Als Träger der Hilfskomitees ift an unabhängige, 
über die örtlichen Verhältni ffe gut orientierte Vertrauensperfonen gedacht 
(Pfarrer, Lehrer, gebildete Frauen ufw.), die bereit find, an der Durchführung 
der Reformmaßnahmen fich zu beteiligen, und die wiederum Hilfskräfte 
für diefe Beftrebungen aus ihrem Bezirke um fich zu fammeln und zu fchulen 
hätten. Diefen Hilfskomitees würden hauptfächlich die folgenden Aufgaben 
zufallen: 1. den Heimarbeitern mit Rat und Tat an die Hand zu gehen, damit 
fie die Rechte und Pflichten kennen lernen, die ihnen aus der neuen Gefetz 
gebung erwach fen; 2. den Polizeibehörden, Gewerbeinfpektionen und Zen
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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