Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel
  • II. Kapitel. Der Merkantilisten und Physiokraten (Turgot)
  • III. Kapitel. Adam Smith
  • IV. Kapitel. J. St. Mill
  • V. Kapitel. Sismondi
  • VI. Kapitel. Fr. List
  • VII. Rodbertus
  • VIII. Karl Marx
  • IX. Kapitel. Die Gegenwart (Brentano)

Full text

41 
geschichtlichen Standpunkt und, indem er den ersteren für den einzig 
richtigen hielt, schied er die Natur als Produktionsfaktor aus. Marx 
fragt sich dagegen, zu welchem Zwecke der ganze Arbeitsprozeß statt 
gefunden habe; und indem er als sein Resultat das Produkt hinstellt, 
ist er der Ansicht, müsse man auch den Arbeitsprozeß vom Stand 
punkte des Produktes aus betrachten x ); dann ergäbe sich, daß beide, 
Arbeitsmittel wie Arbeitsgegenstand, die von der Natur herstammen, 
Produktionsmittel, die Arbeit aber produktive Arbeit sei. Er geht 
also nicht so weit wie Rodbertus, der mit der Einführung des Kosten 
begriffes die Natur ganz eliminiert, sondern er weist ihr nur einen 
tieferen Rang im Vergleich zur Arbeit ein, die der Hauptfaktor ist. 
Alle die Gegenstände, die dem Menschen von der Natur geliefert 
werden, sind doch, wie er es ausdrückt, nur tote Gegenstände. Erst 
die menschliche Arbeit ist es, die ihnen den Gebrauchswert gibt, die 
einzige Form, in der sie für den Menschen ursprünglich von Bedeutung 
sein können. Überhaupt sei die Unterscheidung von Gegenständen 
und Mitteln des Arbeitsprozesses und Produkten nur möglich in Hin 
sicht auf die zwecksetzende Arbeit. Denn ein Gegenstand könne 
ebensogut Arbeitsgegenstand wie Arbeitsmittel, wie endlich auch 
Produkt sein, und es sei einzig und allein die Arbeit, die ihm den 
bestimmten Charakter verleihe. Um ein Beispiel anzuführen * 2 ): ein 
und dieselbe Milchkuh kann sein: erstens Arbeitsgegenstand, wenn 
sie gemästet werden soll, zweitens Arbeitsmittel, wenn sie zu Ar 
beiten auf dem Felde benutzt wird und drittens Produkt, wenn 
man sie schlachtet und verzehrt. Man kann es der Kuh an sich nicht 
ansehen, welche von diesen drei Formen sie gerade hat, es ist erst die 
Arbeit, die ihr den bestimmten Charakter gibt, die Arbeit ist also 
der einzige Produktionsfaktor. 
In der oben geschilderten Art und Weise stellt sich Marx die 
Grundlagen des Produktionsprozesses vor. Je weiter nun die Mensch 
heit in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung vorwärts schritt, um so mehr 
bildete sich die Arbeitsteilung aus. Da jetzt keiner mehr alle seine 
Bedürfnisse selbst befriedigte, sondern die Anfertigung dieses oder 
jenes Gutes einem anderen überließ, der gerade hierfür eine besondere 
Geschicklichkeit besaß, bildete sich ein Tauschverkehr aus. Für diesen 
Austausch von Gütern war ein bestimmter Wertmaßstab nötig, ein 
') Marx, a. a. 0., I, 143. 
2 ) Vom Verfasser gewähltes Beispiel, da die von Marx (Kapital, I, 144—145) 
angeführten sich nur auf jeweüs zwei Momente des Arbeitsprozesses beziehen.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Abriss Einer Geschichte Der Theorie von Den Produktionsfaktoren. G. Pätz’sche Buchdr. Lippert & Co. G.m.b.H., 1911.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.