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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

Object: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
1004499035
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18411
Document type:
Monograph
Title:
Moratorien und andere Sonderregelungen des Zahlungsverkehrs im Auslande
Edition:
Dritte vervollständigte Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
[Liebheit & Thiesen]
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (verschiedene Seitenzählungen)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
England
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

512 
Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen 
Die Solidarität aus Unähnlichkeiten ist ganz anderer Natur ; 
sie entwickelt sich mit dem Erstarken der Persönlichkeit. Die 
mechanische Solidarität ist nur in dem Maße möglich, als das 
Individuum in der Kollektivität aufgeht; die Solidarität aus 
Arbeitsteilung ist nur möglich, wenn jeder eine ihm eigene 
Aktionssphäre, folglich eine Persönlichkeit hat. Denn eine 
Person sein, heißt eine selbständige Quelle von Tätigkeit sein. 
Eine Tätigkeit wird um so reicher und intensiver, je mehr sie 
sich spezialisiert. Die Fortschritte der individuellen Persönlich 
keit hängen von denen der Arbeitsteilung ab; diese von dem 
Verschwinden der Schranken, welche die primitiven mensch 
lichen Gruppen voneinander trennen. Wenn diese Schranken 
zu fallen beginnen und die Individuen verschiedener Gruppen 
mit einander in Verkehr treten, bilden sich arbeitsteilige, gesell 
schaftliche Funktionen heraus. Diese hängen aber voneinander 
ab und stellen ein solidarisches Ganzes dar. In jeder Arbeits 
gruppe entstehen alsbald Anschauungen, welche sich in sitt 
lichen Regeln kondensieren, die auch ohne gesetzliche Sanktion 
Gehorsam erzwingen. Sie bilden die Berufsmoral. Dadurch, daß 
sich diese Regeln nicht auf das gemeinsame Leben in der Ge 
sellschaft, sondern auf die verschiedenen Formen der beruflichen 
Tätigkeit beziehen, haben sie einen zeitlichem Charakter, der, 
ohne ihnen ihre zwingende Gewalt zu nehmen, sie der Ein 
wirkung der Menschen zugänglicher macht. Über jede einzelne 
Berufsmoral hinaus erzeugt die Arbeitsteilung ferner Regeln, die 
das friedliche und geordnete Zusammenwirken der geteilten 
Funktionen sichern. Die Arbeitsteilung schafft darum nicht nur 
berufliche Solidaritäten, sondern auch eine gemeinsame, gesell 
schaftliche Solidarität. 
Die charakteristische Wirkung der Spezialisierung der 
Funktionen, d. h. der Arbeitsteilung, ist also einerseits die Ent 
wicklung der Persönlichkeit, andererseits die Abhängigkeit des 
Individuums von der Gesellschaft zu fördern. Die Individualität 
des Ganzen wächst mit der der Teile; die Gesellschaft wird in 
dem Maße fähiger, als Ganzes zu leben, als jedes ihrer Elemente 
mehr eigenes Leben hat. Die Solidarität, die aus der Arbeits 
teilung folgt, ähnelt denn auch der, welche man bei den hohem 
Tieren beobachtet. Jedes Organ hat bei diesen eine eigene 
Selbständigkeit, und dennoch ist die Einheit des Organismus
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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