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Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika

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Bibliographic data

Metadata: Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika

Monograph

Identifikator:
1004921209
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18251
Document type:
Monograph
Author:
Schander, Carl Friedrich Albert http://d-nb.info/gnd/105516362X
Title:
Statistische Angaben über die hauptsächlich am Weltverkehr beteiligten Länder
Place of publication:
Kiel
Publisher:
Druck von Schmidt & Klaunig
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (73 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
XIII. Kurse von Staatsanleihen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika
  • Title page
  • Contents
  • I. Geographische Verhältnisse
  • II. Geschichtliche Verhältnisse
  • III. Ethnologische Verhältnisse
  • IV. Wirtschaftliche Entwicklung
  • V. Finanzwirtschaft
  • VI. Industrie
  • Schluß
  • Anlage. Darstellung einzelner Länder
  • Inhaltsverzeichnis: Darstellung einzelner Länder

Full text

Schluß. 
werden soll. Die natürlichen und die daraus zu schaffenden 
wirtschaftlichen Bedingungen für eine nationale Entwickelung 
der Fabrikindustrie in den nicht tropischen lateinischen Re- 
publiken sind also an sich vorhanden, aber trotzdem 
wird wohl diese Entwickelung niemals der europäisch- 
nordamerikanischen gleichkommen, denn hier spielt der 
Träger aller Lebensbetätigung, der Mensch, die ausschlag- 
gebende Rolle. Wir wissen, daß die Bevölkerung dieser 
Länder romanischen Blutes, die Einwanderung in der Haupt- 
sache romanischen Ursprungs ist, und darin liegt eben die 
Schwäche der Zukunft dieser Länder. Die Vorzüge der 
Romanen liegen nicht auf dem nüchternen Gebiete des Wirt- 
schaitslebens und. der Industrie; das zeigt der Gang der Ge- 
schichte und nicht zum wenigsten der Gegensatz, der heute 
zwischen den germanischen Vereinigten Staaten von Nord- 
amerika und dem romanischen Süden besteht. 
Die ganze Frage einer zukünftigen wirtschaftlichen 
Gleichwertigkeit der lateinisch-amerikanischen Länder scheint 
eine Rassenfrage, und nichts kennzeichnet diese Erscheinung 
deutlicher als ein Wort des bekannten Präsidenten Bolivar*) 
der sagte, wenn es für irgendein Land möglich wäre, in 
den Zustand des primitiven Chaos zurückzusinken, so würde 
das spanische Amerika dieses letzte Stadium erreichen. 
Amerika sei für seine Rasse nicht zu regieren. Wenn Bo- 
livar damit auch die Romanen nicht direkt treffen wollte, 
sondern mehr das Bevölkerungselement, das aus der Mischung 
von Romanen und Eingeborenen hervorgegangen, ist, so 
liegt darin eben das kennzeichnende Merkmal: Die Germanen 
haben in Nordamerika die Eingeborenen vernichtet oder ver- 
drängt, aber sich nicht mit ihnen vermischt, während die 
Romanen in ihren Kolonien ganz anders verfuhren. Die 
erbärmliche Mischbevölkerung, besonders der tropischen 
Länder, die Bolivar so hoch einschätzt, wird für alle Ewig- 
keit ein Hindernis für eine gesunde wirtschaftliche Entwicke- 
lung dieser Staaten bleiben. In den subtropischen Republiken 
sind die Verhältnisse allerdings viel besser, das europäische Ele- 
ment herrscht vor, aber es besteht aus Romanen, die eben- 
sowenig, wie es ihnen in Europa mit ihren Ländern gelingt, 
das lateinische Amerika zu einem dem germanischen wirt- 
schaftlich und industriell überlegenen Gebiet werden um- 
wandeln können. Es ist ein Unglück für das reiche Süd- 
* Weber: Zur wirtschaftlichen Lage in den tropisch - amerika- 
nischen Staaten. 
04 
>;
	        

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Die Entwickelung Der Fabrikindustrie Im Lateinischen Amerika. Gebauer-Schwetschke, 1910.
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