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Einführung in die Kriegswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in die Kriegswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1004940505
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-17272
Document type:
Monograph
Author:
Neurath, Otto http://d-nb.info/gnd/118587420
Title:
Einführung in die Kriegswirtschaftslehre
Edition:
Sonderabdruck aus: "Mitteilungen aus dem Intendanzwesen"
Place of publication:
Wien
Publisher:
[Seidel]
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (Seiten 2-13, Seiten 2-16, Seiten 2-46)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
X. Rückwirkungen des Krieges und der Rüstungen auf Geld und Kredit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

392 
Drittes Buch. Der Liberalismus. 
klasse keine Hoffnung irgendwelcher Art auf eine Besserung ihres Schick 
sals hat, wenn sie nicht damit beginnt, das Wachstum der Bevölkerung 
einzuschränken. Einer der Gründe, weshalb er dem kleinbäuerlichen 
Besitz günstig gesinnt ist, liegt darin, daß er eine Beschränkung der 
Kinderzahl bewirkt. Er konstatiert: „das Wachstum der französischen 
Bevölkerung ist das geringste in Europa“, und hält dieses Resultat für 
außerordentlich ermutigend. 
Um dieses schreckliche Gesetz zu bekämpfen, geht er sogar so weit, 
das Prinzip, das er sonst überall verteidigt, das der Freiheit, zu opfern. 
Er verlangt nämlich, daß das Gesetz ausdrücklich die Ehe zwischen Armen 
verbiete 1 ); wir wissen, daß Malthtjs sich entschieden hiergegen ausge 
sprochen hatte. Nicht in seinen „Prinzipien“, sondern gerade in dem 
Buche, das den Titel die Freiheit trägt, verlangt Stuart Mill diesen 
entsetzlichen Zwang! 
Allerdings hat er dieses letztere Buch teilweise zusammen mit seiner 
Frau geschrieben. 
4. Das Gesetz des Angebotes und der Nachfrage. — Dieses Ge 
setz bestimmt den Wert eines jeden Erzeugnisses und auch den der pro 
duktiven Dienste: Arbeit, Kapital und Boden. Gewöhnlich wird es in 
folgender Weise formuliert: der Preis schwankt im gleichen Verhältnis 
zur Nachfrage und im umgekehrten Verhältnis zum Angebot. Es ist 
einer der bedeutsamsten Beiträge Stuart Mill’s, nachgewiesen zu haben, 
daß diese Formel unter ihrer anscheinend mathematischen Genauigkeit 
nur auf einen Circulus viciosus hinausläuft. Wenn nämlich das Angebot 
und die Nachfrage den Preis schwanken lassen, so läßt wieder umgekehrt 
der Preis Angebot und Nachfrage schwanken. Mill berichtigt es daher, 
indem er sagt, daß der Preis sich auf ein solches Niveau einstellt, daß die 
angebotenen und nachgefragten Mengen gleich werden, und die Preis 
schwankungen haben gerade die Wirkung, diese Übereinstimmung herbei- 
zuführen, ebenso wie die Schwingungen des Balkens an der Wage nach 
anzusehen, wie die Trunksucht oder alle anderen körperlichen Ausschweifungen. So 
lange aber die Aristokratie und die Geistlichkeit die ersten sind, das Beispiel der Un 
mäßigkeit zu geben, was soll man da von den Armen erwarten?“ 
Er beklagt sich darüber, daß die christliche Religion durch einen selbst 
zufriedenen Glauben an die Vorsehung den Anschein erweckt, als ob Gott zahlreiche 
Familien segne. 
') „Die Gesetze, die in einer großen Anzahl Staaten des Kontinents die Eh e 
verbieten, wenn die Parteien nicht nachweisen können, daß sie imstande sind, eine 
Familie zu ernähren, überschreiten nicht die berechtigte Macht des Staates . . • Man 
kann ihnen nicht vorwerfen, die Freiheit zu beschränken (Liberty, S. 198 der franz. 
Ubers, von Dupont-White). 
Dagegen betrachtet es aber Mill als eine Verletzung der Freiheit, wenn die Zahl 
der Kneipen durch ein Gesetz begrenzt wird, weil das hieße, die Arbeiter wie Kinder 
zu behandeln! (Ebenda, S. 186.)
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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