Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wissenschaftlicher Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus und Bolschewismus

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wissenschaftlicher Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus und Bolschewismus

Monograph

Identifikator:
1004944497
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18162
Document type:
Monograph
Author:
Bovensiepen, Rudolf http://d-nb.info/gnd/116299916
Title:
Wissenschaftlicher Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus und Bolschewismus
Place of publication:
Neumünster
Publisher:
Nordische Verlagsanstalt R. Hieronymus
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (80 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Ferdinand Lassalle und seine Bedeutung für die Arbeiterbewegung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wissenschaftlicher Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus und Bolschewismus
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Wesen, Bedeutung und Unterschiede vom wissenschaftlichen Sozialismus, Sozialdemokratie, Kommunismus und Anarchismus
  • Zweites Kapitel. Der utopische Sozialismus
  • Drittes Kapitel. Ferdinand Lassalle und seine Bedeutung für die Arbeiterbewegung
  • Viertes Kapitel. Der wissenschaftliche Anarchismus
  • Fünftes Kapitel. Karl Marx und der Marxismus
  • Sechstes Kapitel. Der Bolschewismus
  • Siebentes Kapitel. Schlußbetrachtung, Rückblick und Ausblick. Die neue Wirtschaft und ihr Geist

Full text

— 21 — 
beiterstand diese hohe ihm zugefallene weltgeschichtliche Ausgabe verwirk 
lichen könne, müsse er „eine ganz neue Haltung annehmen. Die hohe welt 
geschichtliche Ehre dieser Bestimmung muß alle Ihre Gedanken in Anspruch 
nehmen. Es ziemen Ihnen nicht mehr die Laster der Unterdrückten und die 
müßigen Zerstreuungen der Gedankenlosen, noch selbst der harmlose Leicht 
sinn der Unbedeutenden . . . Der hohe sittliche Ernst dieses Gedanken ist es, 
der sich mit einer verzehrenden Ausschließlichkeit Ihres Geistes bemächtigen, 
Ihr Gemüt erfüllen und Ihr gesamtes Leben als ein seiner würdiges, ihm 
angemessenes und immer auf ihn bezogenes gestalten muß. Sie sind der 
Fels, auf welcher die Kirche der Gegenwart gebaut werden soll." (A. a. O., 
S. 198.) Auch in der heutigen wildbewegten Zeit und vielleicht gerade in 
ihr sind diese Mahnungen und Beschwörungen höchst angezeigt. 
Die Herrschaft könne -aber der Arbeiterstand nur durchsetzen durch Er 
langung der politischen Macht, zu dem Zwecke müsse die deutsche Ar 
beiterschaft, so -beginnt Lafsalle sein berühmtes „offenes Antwortschreiben an 
das Zentralkomitee zur Berufung eines Allgemeinen Deutschen Arbeiterver 
eins zu Leipzig" eine eigene politische Partei bilden. Den schärfsten 
Kampf predigt er gegen die damals im preußischen Landtage herrschende 
Fortschrittspartei, die er als Vertreter eines manchesterlichen „Nachtwächter 
staates", der lediglich für die Sicherheit seiner Bürger zu sorgen habe, 
brandmarkt. Bemerkenswert ist seine Anerkennung der staatsmännischen 
Fähigkeiten Bismarcks. „Und wenn wir Flintenschüsse mit Herrn 
v. Bismarck wechselten, so würde die Gerechtigkeit erfordern, noch während 
der Salve einzugestehen: er ist ein Mann, jene aber (die Fortschrittler) sind 
— alte Weiber." („Die Feste, die Presse und der Frankfurter Abgeord-neten- 
tag", Band I, S. 137.) Die Eroberung des allgemeinen gleichen und direkten 
Wahlrechts sei für die Erlangung der politischen Macht unerläßliche Vor 
aussetzung. 
Der Kampf gegen die Fortschrittspartei verband die beiden großen 
Männer: Lassalle und Bismarck. Er führte sie -^uch zu verschiedenen persön 
lichen Besprechungen in den Jahren 1863 und 1864, über die sich ebenso wie 
über die ganze Persönlichkeit Lassalles der Fürstreichskanzler in seiner 
Reichstagsrede vom 17. September 187-8 eingehend ausließ. Er erklärt ihn 
hierin als einen der geistreichsten und liebenswürdigsten Menschen, mit de 
nen er je verkehrt habe, „einen Mann, der ehrgeizig im großen Stil war, 
durchaus nicht Republikaner, er hatte eine sehr ausgeprägte nationale und 
monarchische Gesinnung. Seine Idee, der er zustrebte, war das deutsche 
Kaisertum und darin hatten wir einen Berührungspunkt ... ob das deut 
sche Kaisertum gerade mit der Dynastie Hohenzollern oder mit der Dynastie 
Lassalle abschließen sollte, -das war ihm vielleicht 3X06x161^0^; aber 
monarchisch war seine Gesinnung durch und durch." Die Gewährung des all 
gemeinen gleichen und geheimen Reichstagswahlrechts aber im Jahre 1869 
läßt sich schwerlich auf Einflüsse und Gedanken-gänge Lassalles zurückführen. 
Richt um der Arbeiterklasse zur politischen Herrschaft im Staate zu ver 
helfen, führte Bismarck es ein, sondern zur Festigung des nationalen Ge 
dankens. In einem Gespräch mit dem Franzosen Henry Billard äußerte 
Bismarck einmal, er habe das allgemeine Wahlrecht für unumgänglich ge
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Zollgesetze Der Österreichisch-Ungarischen Monarchie Nach Dem Gegenwärtigen Stande Der Gesetzgebung Nebst Allen Auf Die Einhebung Und Verwaltung Der Zölle Bezug Habenden Vorschriften Und Erlässen. Beck, 1871.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.