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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
1004944497
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18162
Document type:
Monograph
Author:
Bovensiepen, Rudolf http://d-nb.info/gnd/116299916
Title:
Wissenschaftlicher Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus und Bolschewismus
Place of publication:
Neumünster
Publisher:
Nordische Verlagsanstalt R. Hieronymus
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (80 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

10 
Untersuchung von Boden. 
lernt sind, das austropfende Wasser in einen untergestellten Meßkolben ausfließen. Aus 
der Zeit t, welche erforderlich ist, bis sich das Meßgefäß füllt, und dem Querschnitt Q des 
Schlämmraumes wird die Stromgeschwindigkeit c = mm für eine Sekunde nach folgender 
Formel berechnet: 
m \ d. h. man dividiert die ausgeflossene Wassermenge m in ccm durch 
t > die verbrauchte Zeit t in Sekunden und dividiert diesen Quotienten 
0 = Q j durch Q, den Querschnitt des Schlämmraumes, in qmm. 
Da man bei Schlämmversuchen eine ganz bestimmte Schlämmgesohwindigkeit zu 
haben wünscht, so berechnet man aus 2 Versuchen bei verschieden starker Ausflußmenge 
die Geschwindigkeit und sieht nun, welche sich der gewünschten Geschwindigkeit nähert. 
Durch weitere Ermittelungen erfährt man aus 3—4 Versuchen die bei den Schlämmver 
suchen anzuwendende Geschwindigkeit. 
Da man bei Schlämmanalysen meist zwei oder drei Geschwindigkeiten anzuwenden 
wünscht, so hat man den Versuch hei den entsprechenden größeren Druokhöhen zu 
wiederholen. 
Hat man durch Versuche die gewünschte Schlämmgeschwindigkeit gefunden, so liest 
man den Wasserstand am Piezometer ab, verzeichnet die Höhe desselben, auf welche später 
beim eigentlichen Schlämmversuoh wieder einzustelien ist. 
Da geringe Unterschiede in der Konstruktion der Apparate wesentlichen Einfluß 
auf Ausflußgesohwindigkeit, Wasserstand im Piezometer und Schlämmgeschwindigkeit haben, 
so lassen sich keine bestimmten Zahlen für die Höhen der Wassersäule im Piezometer für 
die bezüglichen Schlämmgeschwindigkeiten angeben, sondern es bedarf jeder Apparat einer 
Einstellung, die dann für alle späteren Versuche maßgebend ist. 
Außer dieser empirischen Einstellung läßt sich die Schlämmgeschwindigkeit berechnen 
nach dem Gesetze der Ausflußgesohwindigkeit unter Berücksichtigung der Reibungswider- 
stände und der Kapillarattraktion. Die entsprechenden Formeln sind in Wahnsohaffes 
Anleitung für Bodenuntersuohungen, Berlin 1903, S. 35—37, angegeben. 
Zur Ausführung des eigentlichen Schlämmversuches werden 60 g durch ein Sieb 
von 2 mm Maschenweite gesiebte Erde bis zur vollständigen Zerteilung mit 300 ccm Wasser 
gekocht; die breiartige Masse läßt man bis zum Erkalten absitzen, gießt den schwebenden 
Schlamm mit der größten Monge des Wassers in den großen Trichter E, während der 
gröbere Bodensatz in den kleinen Trichter D gespült wird. Während des Einspülens der 
Probe läßt man durch geringes Öffnen des Hahnes b Wasser zufließen, um ein Festsetzen 
der Körner in dem engen Teile des Trichters zu verhindern. Hat man die ganze Masse 
in die Trichter hineingebraoht, so werden letztere mit Wasser vollkommen gefüllt, wobei 
zu vermeiden ist, daß Luftblasen Zurückbleiben; alsdann wird der Apparat zusammengesetzt. 
Man öffnet alsdann den Zuflußhahn b so, daß die für die erste gewünschte Geschwindigkeit 
gefundene Höhe im Piezometer erreicht ist. Das aus der Öffnung g herausfließende bezw. 
austropfende Wasser wird je nach der Menge der im Boden enthaltenen Tonmenge längere 
oder kürzere Zeit gebrauchen, bis die feinsten Teilchen fortgewaschen sind, wozu zuweilen 
8 1 Wasser und darüber erforderlich sind. 
Sobald Klärung in dem oberen Teil des großen Trichters eingetreten ist, wird das 
untergestellte Beoherglas mit dem ersten Sohlämmerzeugnis beiseite gestellt, ein anderes 
Becherglas untergeschoben und nun auf die zweite gewünschte Geschwindigkeit eingestellt. 
Man erhält so in den verschiedenen, der Reihe nach untergestellten Beohergläsern die ge 
wünschte Anzahl Sohlämmerzeugnisse von bestimmter Korngröße. Nach einigen Stunden haben 
sich die Teilchen so weit gesetzt, daß man, ohne Verluste zu erleiden, den größten Teil 
des Wassers abgießen kann. Die Reste, wie auch die in den Schlämmtrichtern zurückge 
bliebenen gröberen Teile spült man in gewogene Porzellanschalen, verdampft das Wasser auf 
dem Wasserbade und bringt durch 6-stündiges Stehen an der Luft die einzelnen Erzeugnisse 
auf den lufttrocknen Zustand, worauf durch Wägen derselben ihre Menge festgestellt wird. 
Die feinsten abgeschlämmten Teilchen bestimmt man, da ihr völliges Absetzen oder die 
Verdampfung der gesamten Wassermenge zu lange dauert, aus der Differenz. 
Bei der ersten Stromgeschwindigkeit von 0,2 mm in der Sekunde werden die 
feinsten Teilchen bis 0,01 mm Korngröße ahgeschlämmt.
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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