Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Fabriksparkasse

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Fabriksparkasse

Monograph

Identifikator:
1005178828
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18208
Document type:
Monograph
Author:
Altenrath, Johannes http://d-nb.info/gnd/1023399458
Title:
Die Fabriksparkasse
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 96 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Überblick über das Fabriksparwesen / von Dr. Altenrath, Charlottenburg
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Fabriksparkasse
  • Title page
  • Contents
  • I. Bericht über die Konferenz für Fabriksparwesen
  • II. Überblick über das Fabriksparwesen / von Dr. Altenrath, Charlottenburg
  • III. Sparkassen für jugendliche Arbeiter / von Geh. Kommerzienrat Moritz Böker, Remscheid
  • IV. Spareinrichtungen für Erwachsene
  • V. Die Alterssparkasse der Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. in Leverkusen / von Dr. Schulze, Leverkusen
  • VI. Bestimmungen für Spareinrichtungen, Satzungen und Flugblätter
  • VII. Formulare

Full text

18 
nahmen sind aber, wie insbesondere die letztjährigen Er 
hebungen der Gewerbeaufsichtsbeamten gezeigt haben, auf 
dem Papiere geblieben. Eltern und Arbeitgeber müssen 
ratlos Zusehen, wie das Geld in unsinniger Weise ver 
geudet wird und eine große Schar von Jugendlichen 
körperlich und sittlich zugrunde geht. Jeder Versuch 
mit irgendwelchen Machtmitteln muß scheitern, solange 
der Jugendliche in der Lage ist, einen anderen Betrieb 
oder einen anderen Ort aufzusuchen, an dem man ihm 
keine Vorschriften macht und keine Schranken auferlegt. 
Um diesem Übelstand einigermaßen zu begegnen, hat 
eine Reihe von Betrieben besondere Jugendsparkassen 
eingerichtet. In der Regel handelt es sich um Zwangs 
sparkassen, die bestimmte Pflichtbeiträge erheben und die 
Einlagen etwa bis zum 21. oder 24. Lebensjahre sperren. 
Mustergültig ist die Jugendsparkasse der Württembergi- 
schen Metallwarenfabrik in Geislingen St. 
Als in den 90 er Jahren der damalige Düsseldorfer Re 
gierungspräsident von Rheinbaben die von der Bergi- 
schen Stahlindustrie auf ähnlicher Grundlage geschaffene 
Einrichtung den Arbeitgebern zur Nachahmung empfahl, 
wandte sich Eranz Brandts in einem Vortrag im Links 
rheinischen Verein für Gemeinwohl gegen die Einführung 
des Sparzwanges für jugendliche Arbeiter. Er führte 
hauptsächlich drei Gründe an: der Sparzwang könne von 
einem großen Teile der Arbeiter als Eingriff in die natür 
lichen Rechte der Eltern wie der direkt Beteiligten an 
gesehen werden; ferner gehe die erzieherische Seite des 
Sparens fast ganz verloren, wenn man sich nicht an die 
Einsicht und den guten Willen wende, sondern mit Zwang 
vorgehe; endlich müßten ohnehin eine Reihe von • Eällen 
wegen Bedürftigkeit der Eltern oder aus anderen Gründen 
wegfallen. Das erste Argument würde gegen alle Wohl 
fahrtseinrichtungen mit Zwangscharakter geltend gemacht 
werden können, und außerdem ist es fraglich, ob nicht 
die Eltern in großer Zahl den Zwang zum Sparen bei 
ihren Kindern, auf die sie selbst oft in diesen Dingen nur 
wenig Einfluß mehr haben, geradezu begrüßen. Die er 
ziehliche Seite kann durch einen Ausbau des Systems nach 
dem Muster der Württembergischen Metallwarenfabrik 
voll zur Geltung gebracht werden. Was endlich die Be 
sonderheiten einzelner Eälle angeht, so müssen diese selbst 
verständlich berücksichtigt werden. Jedenfalls sind zahl
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.