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Die Fabriksparkasse

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Bibliographic data

fullscreen: Die Fabriksparkasse

Monograph

Identifikator:
1005178828
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18208
Document type:
Monograph
Author:
Altenrath, Johannes http://d-nb.info/gnd/1023399458
Title:
Die Fabriksparkasse
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 96 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Sparkassen für jugendliche Arbeiter / von Geh. Kommerzienrat Moritz Böker, Remscheid
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Fabriksparkasse
  • Title page
  • Contents
  • I. Bericht über die Konferenz für Fabriksparwesen
  • II. Überblick über das Fabriksparwesen / von Dr. Altenrath, Charlottenburg
  • III. Sparkassen für jugendliche Arbeiter / von Geh. Kommerzienrat Moritz Böker, Remscheid
  • IV. Spareinrichtungen für Erwachsene
  • V. Die Alterssparkasse der Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. in Leverkusen / von Dr. Schulze, Leverkusen
  • VI. Bestimmungen für Spareinrichtungen, Satzungen und Flugblätter
  • VII. Formulare

Full text

22 
jugendlichen Arbeiter einen gewissen Teil seines Ver 
dienstes den in manchen Fällen zu weit gehenden An 
sprüchen seiner Familie gegenüber zu sichern, wurde 
unsere Spareinrichtung ins Leben gerufen. 
Während der junge Mann, der Beamter, Arzt, Kauf 
mann oder was sonst werden will, für die Vorbereitung 
auf seinen Beruf meist größere Mittel aufzuwenden hat 
und erst in späteren Jahren in die Möglichkeit des 
Sparens kommt, kann der jugendliche Arbeiter schon 
frühzeitig ans Sparen denken. Bei der Entwicklung der 
modernen Arbeitsweise nähert sich der Verdienst des 
jugendlichen Arbeiters rasch dem des älteren und ver 
heirateten Arbeiters, er ist mithin in der Lage, unter allen 
Umständen von seinem Lohne etwas zurückzulegen. 
Auf dieser Grundlage ergänzte die Bergische Stahl 
industrie im Jahre 1887 ihre Fabrikordnung, indem 
sie einen Sparzwang für jugendliche Arbeiter bis zum 
25. Lebensjahre — bezw. bis zur Verheiratung — ein 
führte. Es wurde dabei bestimmt, daß etwa 5°/ 0 vom Ver 
dienst — in runden Zahlen je nach dem Lebensalter be 
rechnet — eingehalten werden sollten. Die übrigen Ar 
beiter konnten die Einrichtung freiwillig benutzen. Ich 
will die Einzelbestimmungen nicht anführen, es sei nur 
erwähnt, daß die eingehaltenen Beträge vierteljährlich der 
städtischen Sparkasse zur Eintragung in die Bücher der 
einzelnen Sparer überwiesen werden. Die Sparkasse ver 
zinst die Guthaben der Sparer mit 4%, die Bergische 
Stahlindustrie gibt eine Zuschußprämie von 2%. 
Über die Entwicklung der Kasse kann ich nun folgende 
Mitteilungen machen. Wie bereits erwähnt, trat sie am 
1. Oktober 1887 ins Leben; beim ersten Abschluß am 
1. Juli 1889, also nach 1®/* Jahren, waren 200 Sparer 
vorhanden, die 15 500,24 oll 
eingelegt und 3 843,28 „ 
zurückgezogen hatten, so daß 11656,96 Ji 
im Bestände verblieben. Die Anzahl der Sparer hat sich 
bis heute verzehnfacht, sie beträgt ungefähr 2000 bei einer 
fünffach größeren Arbeiterschaft. In dem Zeiträume vom 
1. Oktober 1887 bis 31. Dezember 1912 sind im ganzen 
an Sparbeträgen-Zinsen Prämien gutgeschrieben worden 
1 155 286,05 M. Beim Austritt aus der Beschäftigung 
wurden zurückgezogen 206 379,97 <M.
	        

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Die Fabriksparkasse. Carl Heymanns Verlag, 1914.
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