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Die Fabriksparkasse

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Bibliographic data

fullscreen: Die Fabriksparkasse

Monograph

Identifikator:
1005178828
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18208
Document type:
Monograph
Author:
Altenrath, Johannes http://d-nb.info/gnd/1023399458
Title:
Die Fabriksparkasse
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 96 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Spareinrichtungen für Erwachsene
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Fabriksparkasse
  • Title page
  • Contents
  • I. Bericht über die Konferenz für Fabriksparwesen
  • II. Überblick über das Fabriksparwesen / von Dr. Altenrath, Charlottenburg
  • III. Sparkassen für jugendliche Arbeiter / von Geh. Kommerzienrat Moritz Böker, Remscheid
  • IV. Spareinrichtungen für Erwachsene
  • V. Die Alterssparkasse der Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. in Leverkusen / von Dr. Schulze, Leverkusen
  • VI. Bestimmungen für Spareinrichtungen, Satzungen und Flugblätter
  • VII. Formulare

Full text

39 
2. Die Spareinrichtung: der Firma H. Levin in 
Döttingen. 
Von Prokurist Behrens, Göttingen. 
Die ersten Anfänge einer Spareinrichtung meiner 
Pinna, der Tuch- und Flanellfabriken Hermann Levin, 
G. m. b. H., in Göttingen, gehen zurück auf das Jahr 
1887. In diesem Jahre nämlich hatte aus Anlaß des 
fünfzigjährigen Geschäftsjubiläums der damalige Chef, 
Kommerzienrat Hermann Levin, ein Kapital von 
10000 <M gestiftet und den Arbeitern im Verhältnisse der 
Dauer ihrer Dienstjahre auf Sparkassenbücher gutschreiben 
lassen. Es wurde dabei gleichzeitig den Arbeitern er 
öffnet, daß sie jederzeit auf diese Bücher im Kontor Ein 
zahlungen machen können. Von dieser Möglichkeit 
machten von. den damals beschäftigten 350 Arbeitern an 
fangs etwa 50 Gebrauch. Die Zahl ging dann zurück 
auf 30, und schließlich schlief die ganze Sache ein. 
Woran lag das? Den Leuten war diese Art des Sparens 
zu unbequem, es war ihnen lästig, bei dem verzweigten 
Betrieb in das Kontor zu gehen, erst Wege tun zu müssen, 
um ihr Geld einzahlen zu können. Und denjenigen, die 
anfangs noch gekommen waren, war es unangenehm, daß 
sie von anderen Arbeitern gehänselt und ihnen durch diese 
Schwierigkeiten gemacht wurden. 
Wir haben die Sache dann in den folgenden Jahren 
überlegt und kamen im Jahre 1891 mit einer Sparein 
richtung heraus, nach der wir auch heute noch arbeiten. 
Die Sparkasseneinrichtung besteht in der Annahme von 
Spareinlagen für die städtische Sparkasse in Göttingen 
unter Gewährung eines Zuschusses durch unsere Firma in 
Höhe von 10 Pf. für jede wöchentliche Einzahlung. Das 
Buch ist auf den Namen des Arbeiters ausgestellt und 
wird von uns unter Gewährleistung der Sicherheit im 
Geldschrank aufbewahrt. 
Der große Wert der Einrichtung besteht unseres Er 
achtens nach darin, daß das Sparkassengeld getrennt von 
der Geschäftskasse verwaltet wird und daß die Einlagen 
also nicht als Betriebsmittel mitarbeiten, sondern die 
Sicherheit des kommunalen Instituts genießen. 
Die zu sparenden Beträge werden am Lohntag ent 
gegengenommen, und zwar haben wir unter Berücksichti 
gung der Erfahrungen, die wir bei der erstmaligen Ein
	        

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Die Fabriksparkasse. Carl Heymanns Verlag, 1914.
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