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Die Arbeitsverhältnisse Zürcherischer Ladentöchter und Arbeiterinnen

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeitsverhältnisse Zürcherischer Ladentöchter und Arbeiterinnen

Monograph

Identifikator:
1006095764
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-17792
Document type:
Monograph
Author:
Buomberger, Ferdinand http://d-nb.info/gnd/101625340
Title:
Die Arbeitsverhältnisse Zürcherischer Ladentöchter und Arbeiterinnen
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Kommissionsverlag von Albert Müller
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (47 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Arbeitsverhältnisse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Arbeitsverhältnisse Zürcherischer Ladentöchter und Arbeiterinnen
  • Title page
  • Einleitendes
  • Die Arbeitsverhältnisse
  • Contents

Full text

37 
Wollen wir nun alle diese verschiedenartigen Lohnbe 
dingungen in einer Tabelle vereinigen, so kann dies nur auf 
Grund von Annahmen geschehen. Der Stücklohn sowie die 
Prozente müssen mit den leeren Fragebogen ausgeschaltet werden, 
insgesamt 63. Drei Ladnerinnen gaben 80—90 Fr. Monatslohn 
an und dazu noch 1 /2—l°/o der Einnahmen. Wir haben diese 
auf 120 Fr. monatlich angesetzt. Die Taglöhne multiplizierten 
wir mit 26, um den Monatslohn zu konstruieren; und bei jenen, 
welche Monatslohn und freie Unterkunft hatten, schätzten wir 
letztere für das Land mit 50 Fr. und für die Stadt mit 60 Fr. ein. 
Es ist daher auf alle Fälle zu konstatieren, dass wir diese 
„Imponderabilien“ sicher hoch eingeschätzt haben, allein wir 
wollten damit den Vorwurf uns fernhalten, dass wir etwa die 
Verhältnisse pessimistisch darstellen wollten, soweit der Sub 
jektivismus bei einer solchen Enquete eine Rolle spielen kann. 
Wie wir bei der Arbeitszeit die stille Zeit, also die mög 
lichst günstigsten Zustände, als Basis aufstellten, so haben wir 
es hier mit den möglichst höchsten Lohnansätzen zu tun. 
Es mag ferner noch erwähnt werden, dass auch einige 
Fälle vorliegen, in denen die Mädchen Material zur Arbeit 
liefern mussten, welche Bedingungen die Lohnhöhe ebenfalls 
reduzieren würden. Auch dies haben wir ausser Berechnung ge 
lassen, weil die mathematische Feststellung nur in einem einzigen 
Falle möglich gewesen wäre. 
Der Fragebogen enthielt die einfache Frage: „Müssen Sie 
Material liefern?“ Die Antworten sind nur in 12 Bogen im posi 
tiven Sinne ausgefallen, worunter die eine oder andere Antwort 
als ziemlich belanglos gelten dürfte. Wenn eine Ladentochter 
schrieb: „Bleistifte“, oder eine andere „Die Schere“, so dürfte 
diese Materiallieferung schwerlich stark ins Gewicht fallen. Da 
gegen dürften jene zwei Fälle, wo in Metzgereien die Mädchen 
selber die weissen Schürzen aus eigenem Gelde zu liefern haben, 
eher gesetzgeberisch von Wert sein. Zwei Damenschneiderinnen 
bemerken bezüglich Materiallieferung: „Ja, Nadeln“, und endlich 
6 Näherinnen und Modistinnen: „Nadeln und Faden.“ 
Wie wichtig solche Materiallieferungen für den Lohnbetrag 
sein können, erklärt eine Hutnäherin: „Alle Zahltage im Sommer
	        

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Die Arbeitsverhältnisse Zürcherischer Ladentöchter Und Arbeiterinnen. Kommissionsverlag von Albert Müller, 1914.
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