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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

Reisegeschwindigkeit. Postzüge. 
321 
ZugLienst und Fahrgeschwindigkeit. 
In allen Eisenbahnländern bestehen verschiedene Wagenklassen. In Norddeutschland 
gibt es deren vier, in Süddeutschland und den meisten anderen Ländern drei, während 
wiederum einige englische Bahnen nur zwei Klassen (erste und dritte) aufweisen. Das 
demokratische Amerika hat ebenfalls drei Klassen, die zwar nicht ausgesprochen als solche 
bestehen, aber doch thatsächlich in Benutzung sind. Die erste Klasse wird hier durch die 
Luxuswagen gebildet, daun folgt die zweite Klasse (äußerlich wohl als erste bezeichnet), 
während die dritte Klasse durch die sogenannten Emigrantenwagen gebildet wird. Überall 
hat man Raucher- und Nichtraucherwagen, bezw. Abteile. Die englischen, noch mehr die 
amerikanischen Raucherwagen fallen häufig durch ihre Unsauberkeit auf. 
Man unterscheidet Schnellzüge und gewöhnliche Personenzüge. In England 
werden als erstere Züge mit wenigstens 64 bin durchschnittlicher Stundengeschwindigkeit 
angesehen. In anderen Ländern liegt die Grenze vielfach tiefer. Neben dieser Ge 
schwindigkeit kommt noch die höchste Fahrgeschwindikeit in Frage, die ein Zug zwischen 
zwei Stationen erreicht. 
In Amerika und England ist die höchste Fahrgeschwindigkeit nicht gesetzlich 
begrenzt. In Deutschland besteht die Vorschrift, daß die Züge eine Geschwindigkeit von 
höchstens 90 km in der Stunde erreichen dürfen. In Frankreich liegt der Höchstwert nach 
gesetzlicher Vorschrift bei 120 krn/St. 
Von der Fahrgeschwindigkeit zu unterscheiden ist die Reisegeschwindigkeit, d. i. 
die auf die Stunde bezogene durchschnittliche Reisedauer eines Zuges einschließlich aller 
Aufenthalte auf den Zwischenstationen. Auf sie sind mannigfache Umstände von Einfluß. 
Die Geländebildung — bergig, hügelig oder eben — die größere oder geringere Zahl 
von Ortschaften, namentlich die großen Städte, die von der Bahn berührt werden, die 
Stärke des Handels, Verkehrs und der Industrie in dem betreffenden Gebiete, die Mit 
führung von Bahnpostwagen, sowie die Lebensgewohnheiten eines Volkes überhaupt — 
bedingen größere oder geringere Zuggeschwindigkeiten und Zugfolge. England und der 
dichtbevölkerte Osten der Vereinigten Staaten zeigen darin die höchst entwickelten Ver 
hältnisse, desgleichen der Westen und einige andere Bezirke Deutschlands (Sachsen). 
England ist dazu von der Natur ungemein bevorzugt. Die reich gegliederten Küsten 
seiner verhältnismäßig wenig ausgedehnten Bodenfläche, seine zahlreichen, oft nahe 
gelegenen volkreichen Städte, sein blühender Handel, ein vielseitig gestaltetes überaus 
reges Gewerbsleben und sein großer wertvoller, den Warenaustausch so stark beein 
flussender Kolonialbesitz mußten bei einem so unternehmungslustigen, nach materiellem 
Gewinn besonders lebhaft strebenden, dabei kapitalkräftigen Volke die Eisenbahnen zu 
großer Blüte bringen. Darum sehen wir dort auch einen so ungemein regen, hoch ent 
wickelten Bahnverkehr, der in der Welt seinesgleichen sucht und wohl nur im rheinisch 
westfälischen Kohlenrevier bezüglich des Güterzugdienstes erreicht, im Personenverkehr nur 
von den New Aorker Hochbahnen (S. 369) übertroffen wird. „Zeit ist Geld", dieses 
Sprichwort beherrscht das ganze englische Leben und vor allem auch das dortige Eisen 
bahnwesen. 
Um die durchgehenden Schnellzüge von unnötigem Aufenthalte auf Stationen frei 
zu halten, hat man drüben verschiedene, bei uns nicht gebräuchliche Einrichtungen. Dahin 
gehören zunächst die besonderen Postzüge, die von London ausgehen und den Postdienst 
vermitteln. An Zwischenstationen wird von ihnen nicht gehalten. Besondere Fang 
vorrichtungen auf ihnen ermöglichen das Abgeben und Aufnehmen der Postsäcke während 
der Fahrt. Dieses ist auch der Fall bei denjenigen Postwagen, die in einem Teile der 
englischen Schnellzüge laufen. Dadurch sind letztere wesentlich günstiger gestellt als bei 
uns, wo jeder Schnellzug zur Mitnahme eines Postwagens gesetzlich verpflichtet ist und 
durch die Ladegeschäfte desselben auf den Haltestationen oft einen längeren Aufenthalt 
erleidet, als ohne diese erforderlich wäre. Auch in Amerika bestehen auf einzelnen Linien 
IX 41
	        

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Zur Geschichte Und Theorie Des Bergregals Und Der Bergbaufreiheit. J. Bielefelds Verlag, 1916.
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