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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[I.]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

12 
3. Das Eigenkapital der Banken. 
Vernachlässigung des Ligenkapitals bei den Sparkassen zu erklären 
aber bei der heutigen Größe dieser Anstalten ist die Jortsetzung der 
bisherigen Politik nicht ohne Gefahr. In Mitteleuropa und in den 
vereinigten Staaten haben die Sparkassen einen sehr großen Teil ihrer 
Einlagen in langfristigen Hypotheken investiert, die bei größeren Ein- 
lagenabhebungen nicht realisiert werden können, und die sehr beträcht 
lichen Rentenanlagen haben den selbständigen wie den Postsparkassen 
in der letzten Periode erhebliche Verluste zugefügt. In Anbetracht 
dieser beiden Risiken kann es zum Beispiel kaum als hinreichend ange 
sehen werden, wenn die deutschen Sparkassen zu Ende 1911 bei einem 
Linlagenstand von nicht weniger als 18 000 Millionen Marl über Reser 
ven verfügten, die nur 6.3% dieses Betrags repräsentierten: und die 
Erfahrungen des letzten Jahrzehnts werden doch wohl eine stärkere 
Dotierung der Reservefonds herbeiführen als bisher. 
von den Rreditgenossenschaften haben die nach dem Sgstem 
Schulze-Delitzsch arbeitenden bewußt ihr Ligenkapital in höhe von 
über einem viertel der Bilanzsumme erhalten: die ländlichen Raiff 
eisenkassen dagegen arbeiten in Deutschland mit einem verschwindend 
geringen Eigenkapital (auf unter 4% der Bilanzsumme im Durchschnitt 
geschätzt). Allerdings genießen gerade diese Rassen in ihrem lokalen 
Rreis infolge ihrer Wirksamkeit außerordentlich hohes vertrauen, 
aber bei der sehr starken Verwendung der fremden Gelder zu Anlage 
krediten wird eine größere chuote von Eigenkapital in Deutschland 
seit Jahren von ernsten Stimmen verlangt und die Zentralgenossen 
schaftskasse ist bemüht, das Verhältnis auf 10% hinaufzusetzen. — Bei 
Sparkassen wie Genossenschaften arbeitet das Eigenkapital im laufenden 
Geschäft mit. 
4- Bei den Pfandbriefinstituten füllt die dritte und vierte Auf 
gabe des Eigenkapitals fort: Die Sicherung der Disposition wird durch 
die Ausgabe von Pfandbriefen gewährleistet, die die Bank lediglich 
vertragsmäßig einzulösen verpflichtet ist, und für die Investierungen 
stehen in den Pfandbriefen langfristige, billige Mittel zur Verfügung.. 
Oie Pfandbriefbank braucht darum Eigenkapital nur in den ersten 
Jahren ihres Bestehens zum Erwerb von vertrauen, ferner zur Deckung 
von Verlusten. Bei gutem Geschäftsgang ist die Vertrauenserhaltung 
nicht an eine Steigerung des Aktienkapitals geknüpft, und für Aktien- 
hgpothekenbanken war daher die Versuchung naheliegend eine 
Beharrungstenden; in der höhe des Aktienkapitals eintreten zu lassen, wo 
durch die Dividende (infolge des sich immer mehr steigernden Geschäfts) 
wesentlich gehoben werden konnte. Dadurch entstand die Gefahr unge-
	        

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Die Konsumtion. J. C. B. Mohr, 1914.
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