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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

36 
II. Der Geldmarkt. 
liche "Regulierung der Börseengagements besteht, auch an den euro 
päischen Börsen; eine besonders bezeichnete Art des täglichen Geldes 
ist das für den Liguidationstermin benötigte Ultimogeld. 
Oer Effektenkredit wird auf Grund vorhandener Effekten ge 
währt,- dem Kapitalmarkt werden damit Gelder, die kurzfristiger Ab 
hebung unterliegen, zur Verfügung gestellt. Vas ist nur dann gerecht 
fertigt, wenn die Rückzahlung nach Ablauf der kurzen Ründigungsfrist 
gesichert ist und der Rredit im Rahmen eines Zinsgeschäftes bleibt. 
Oie erste Bedingung ist nur dann gegeben, wenn bei Fälligkeit 
des Rredits und Zahlungsunfähigkeit des Schuldners sofortiger ver 
kauf der Effekten möglich ist. Vas trifft nur bei notierten Effekten zu, 
die einen größeren Markt haben,- nicht notierte Aktien, Anteile an Ge 
sellschaften mit beschränkter Haftung, sind als Grundlage für Geld 
marktkredit nicht anzusehen; derartige Rredite sind Anlagekredite unter 
Verpfändung eines vermögensobsekts, dessen Realisierung zweifelhaft 
ist. Beim Geldmarktkredit, der die visposiiionen für die Einlagen 
abhebung sichern muß, kommt es vor allem auf die rasche Realisier 
barkeit der Werte an, und in dieser Beziehung bestehen auch zwischen 
den notierten Aktien selbst große Unterschiede. Oie Renten des Staates 
haben überall einen ungleich größeren Markt als die kleinen Anleihen 
einer Mittelstadt, bei den vioidendenwerten kommt die Ronzentration 
des Börseverkehrs auf die Effekten mit großem Rapital noch stärker 
zum Ausdruck. An der New Parker Börse, der einzigen, an welcher die 
Zahl der Abschlüsse verläßlich aufgezeichnet wird, betrugen nach Reib- 
nitz im Zahrs 1909 die Gesamtumsätze in Aktien 215 Millionen Stück, 
jene in den sechs meist gehandelten Aktien 108 Millionen, somit über 
die Hälfte des Gesamtumsatzes; auf Steel commons und Reading com- 
mons, die nicht bevorzugten Aktien des Stahltrust und der Reading- 
Eisenbahn, entfielen allein 30 % des Gesamtumsatzes in Aktien. Oie 
Größe des Marktes aber hat vom Standpunkt der Bank aus ent 
scheidende Bedeutung: Bedeutet doch ;. B. der Reportkredit —wenn 
er sich auch juristisch in Raufform vollzieht — eine Belehnung zu 100%, 
die nur bei sofortiger Veräußerungsmöglichkeit für den Fall der Nicht 
bezahlung gerechtfertigt ist. 
Durch den Zwang zum sofortigen verkauf übt die Bank einen 
Druck auf die Rurse aus; wenn sie große Pakete von Effekten zum 
exekutiven verkauf bringen muß, kann der Rurs sehr stark gesenkt wer 
den und dadurch die Notwendigkeit entstehen, auch bei den Lombard 
krediten, die unter Zugrundelegung dieser Wertpapiere gegeben wurden, 
erhöhte Einschüsse zu fordern. Daraus ergeben sich zwei Ronseguenzen:
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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