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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

SCHWEIZ 
Inhalt im einzelnen 
Gläubiger während dieser Zeit zum mindesten ein Güterverzeichnis aufge 
nommen werden. Es können aber auch noch weitergehende Verfügungen ge 
troffen werden, wie sie Art. 170 SchKG vorsieht: Sperrung des Grundbuches, 
Sistierung von Verwertungen in pendenten Betreibungen usw. Wie die erste, 
so muß auch die zweite Instanz die Gläubiger anhören. Die Gläubiger sind 
zur erstinstanzlichen Verhandlung persönlich vorzuladen; eine Vorladung durch 
öffentliche Bekanntmachung schließt die Verordnung aus. In betreff der zweit 
instanzlichen Verhandlung genügt es, wenn die Gläubiger, die an der ersten 
Verhandlung teilgenommen haben, eingeladen werden; die andern Gläubiger 
haben durch ihr Nichterscheinen zu erkennen gegeben, daß sie an dem Ver 
fahren nicht teilnehmen wollen. 
Die Stundung ist wie die Nachlaßstundung auf Antrag eines Gläubigers 
oder des Sachwalters zu widerrufen, wenn der Schuldner sich ihrer unwürdig 
erweist, indem er die Weisungen des Sachwalters oder die gesetzlichen Ver 
pflichtungen nicht beachtet. In diesen Fällen hat er zum vorneherein auch die 
Bewilligung einer eigentlichen Nachlaßstundung nach Art. 293 ff. SchKG ver 
wirkt. Wenn der Schuldner einen eigentlichen Nachlaßvertrag anstreben will 
so erscheint es endlich gegeben, daß er dazu nicht etwa nach Ablauf der Be 
treibungsstundung eine neue Nachlaßstundung nach Art. 295 SchKG nachsucht, 
sondern die Vorbereitungen für den Nachlaß vertrag während der Betreibungs 
stundung trifft. 
Endlich sei noch darauf verwiesen, daß die Bestimmung des Art. 19 der 
Verordnung — wie ihr Korrelat für die Sistierung der Konkurseröffnung in 
Art. 11 — sich a i s notwendig erwiesen hat, um die Anfechtungsrechte der 
Gläubiger nicht zu benachteiligen, weil die bundesgerichtliche Praxis bis jetzt 
öie Sechsmonatsfrist der Art. 286 und 287 SchKG nicht als eine Verwirkungs 
frist, sondern als ein „Tatbestandsmerkmal der Anfechtungsklage" erklärte, so 
daß die Frist unter keinen Umständen eine Verlängerung erfahren kann. 
II. Verlängerung der Naclilaßstundung beim Nachlaßvertrag. Nach Art. 295, 
SchKG gewährt die Nachlaßbehörde unter gewissen Voraussetzungen eine Nach 
laßstundung von zwei Monaten und ist berechtigt, sie um höchstens zwei 
Monate zu verlängern. Der Artikel 23 der Verordnung, verschafft nun dem 
Schuldner, der einen Nach laß vertrag anstrebt und wegen der heute bestehenden 
wirtschaftlichen Verhältnisse nicht in der Lage ist, innerhalb der vier Monate die 
nötigen Zustimmungserklärungen zum Nachlaßvertrag beizubringen oder die 
Erfüllung des Nachlaßvertrages sicherzustellen, die Möglichkeit, eine Verlänge 
rung der Nachlaßstundung um höchstens zwei Monate zu erhalten. Wie die 
Institution des Nachlaß Vertrages überhaupt, so bezweckt auch diese Vorschrift, 
den ehrlichen bedrängten Schuldner vor dem Konkurse und der Auspfändung 
zu bewahren und schließt sich so eng an die vorhergehenden Bestimmungen an. 
III. Öffentlich-rechtliche Folgen der fruchtlosen Pfändung und des Kon 
kurses. Die soeben erörterten Bestimmungen werden dazu beitragen, viele 
Schuldner vor dem wirtschaftlichen Ruin zu schützen. Es ist aber unausbleib 
lich, daß Auspfändungen stattfinden und Konkurse eröffnet werden, die ihren 
Grund ausschließlich oder in der Hauptsache in der heute bestehenden wirt- 
21
	        

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Moratorien Und Andere Sonderregelungen Des Zahlungsverkehrs Im Auslande. [Liebheit & Thiesen], 1914.
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