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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

15. Oie Bestimmung der Zinssätze des Geldmarkts. 
49 
-er Privatsatz kann aber in diesen Tagen viel niedriger stehen als dis 
tägliche Geldrate, da die Wechsel ja noch im Januar und Februar laufen, 
für welche Monate der Privatdiskontnehmer niedrigeren Geldstand 
schätzt. Line Bank wird lieber einen Wechsel mit zweimonatlicher Lauf 
zeit am 20. Dezember zu 5% diskontieren als Börsegeld auf wenige 
Tage zu 8% verleihen, wenn sie annimmt, daß von Anfang Januar 
ab der Diskontsatz auf 4% herabgehen wird. Im Januar aber, wo 
viele Emissionen von neuen Wertpapieren stattfinden und die Banken 
für den Einzahlungstag Geld bereithalten müssen, ist ein großes An 
gebot von Kreöit da, der nur für wenige Tags verliehen werden soll, 
und die Sätze für tägliches Geld stehen niedrig. 
Das Börsegeld in seinen verschiedenen Formen und der Dis 
kont von Bankakzepten, die beiden Geschäfte des „offenen Geldmarkts" 
stellen mit Rücksicht auf die Dualität der Schuldner die liquidesten 
Arten der Kreditgewährung dar,- jede Kreditbank hält eine namhafte 
Tuote ihrer Mittel in diesen liquiden Anlagen erster Ordnung. Für 
diese Mindestquote bilden die Zinsen, die für Einlagen entrichtet wer 
den müssen, nicht die Untergrenze,' ebenso ist der offene Markt das 
Reservoir für alle den Banken zukommenden Zuflüsse, die keine an 
dere Verwendung finden können, vor den Ronjunkturbeginnen sind 
.außerordentlich niedrige Geldmarktsätze zu verzeichnen, da dieser Teil 
der Mittel der Kreditbanken sowie die Rapitalien jener Institute, welche 
ausschließlich auf dem offenen Geldmarkt arbeiten (zum Beispiel die 
'Seehandlung) zur Befriedigung des Bedarfs genügen. Uebersteigt 
jedoch der Bedarf des offenen Marktes die Mittel der ausschließlich 
auf diesem arbeitenden Institute und die aus Liquiditätsgründen dort 
verwendete Mindestquote der fremden Gelder der Rreditbanken, so 
treten die Anlagen des offenen Marktes mit den sonstigen Geldmarkt 
krediten in Wettbewerb und nähern sich den Bedingungen des Wechsel 
diskontsatzes oder erreichen sie. 
Für die Schuldner des offenen Marktes bildet normalerweise 
der Banksatz der Notenbank die Gbergrenze des Satzes, den sie bei 
Diskontierung ihrer Akzepte zulassen können,- denn wenn der Privat- 
fatz die höhe der Bankrate erreicht, so ist es für die Bank vorteilhafter 
sich die benötigten Mittel statt durch Begebung von Akzepten durch 
Rediskontierung von Warenwechseln ihrer Runden bei der Notenbank 
zu beschaffen. Diese Gbergrenze kann jedoch in zwei Fällen durch 
brochen werden: Bei vertragsmäßiger Zusage von Akzeptkredit an die 
Runden, die zur Akzeptbegebung zwingt und bei Unmöglichkeit der 
Rediskontierung bei der Notenbank — wenn die Rreditbank das ihr 
5 o tu a r y, Bankpolitik. 4
	        

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Amerikas Internationale Kapitalwanderungen. de Gruyter, 1926.
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