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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

17. Die Stellung der Notenbanken auf dem Geldmarkt. 59 
reichen. Dieses System funktioniert nach einem schönen vergleich 
Paul Marburgs so als würde bei jedem Haus ein Zeuereimer hängen,- 
brennt es irgendwo, dann mutz man erst das Löschmaterial sammeln 
statt es gleich an einem Punkt zu finden. In den vereinigten Staaten 
hielten bisher dis Nationalbanken, die Noten ausgeben dürfen, eine 
ansehnliche chuote ihrer Verbindlichkeiten in Nietall,- das hat aber in 
Nrisenzeiten eben wegen der fehlenden Zentralisierung nicht ausge 
reicht. Oie Erfahrungen namentlich in England haben gelehrt, datz 
nur die Zentralisierung des Nietallbestandes und der Notenemission 
bei einer Bank die Sicherheit des lvährungsschutzes und ausreichende 
Stützung des Niarktes in Nrisenzeiten verbürgen kann. Barreserven 
der Kreditbanken kommen nur als Ergänzung in Betracht. — 
vom Eigenkapital abgesehen, das für den Geschäftsbetrieb keine 
grotze Rolle spielt, werden die Betriebsmittel der Notenbanken durch 
Depositen und Noten gebildet. Die Depositen unterscheiden sich nicht 
von den Nasseneinlagegeldern bei den andern Nreditbanken. Man 
kann die Einleger in drei Gruppen teilen: Den Staat, da die Noten 
bank in manchen Reichen (vornehmlich England, dann Belgien, Italien) 
den Nassendienst führt oder zumindest (Deutsches Reich, Zrankreich) 
die Ueberschüsse der Staatskassen verwaltet,- die privaten Einleger, 
welche sich entweder die Möglichkeit sichern wollen im Bedarfsfall 
ohne Rreditinanspruchnahme Gold oder Noten zu erlangen — hierher 
gehören die Kreditbanken, grotze Zinanzbanken, Arbitragefirmen — 
oder welche am Giroverkehr der Notenbank teilzunehmen wünschen 
(Banken und grotze Industriefirmen in Deutschland und Frankreich), 
endlich Personen, welche Wechsel bei der Notenbank diskontiert haben 
und den Erlös sich gutschreiben lietzen. Die Notenbanken vergüten, 
obwohl sie dazu berechtigt wären, für Einlagen keine Verzinsung, nur 
die russische Staatsbank ist von diesem Grundsatz bis in die jüngste Zeit 
oft abgewichen. Zu wiederholtenmalen, auch in der deutschen Bank 
enquete, wurde die Anregung gegeben eine Verzinsung der Guthaben 
einzuführen, um die Mittel der Notenbank zu stärken. Mit Recht haben 
sich die Notenbanken dagegen gewehrt: Einlagenverzinsung bedeutet 
für die Bank einen Zwang zu geschäftlicher Tätigkeit, während sie 
ihrer Verantwortung entsprechend frei disponieren soll, ohne durch 
irgendwelche Gründe zu Anlagen gezwungen zu werden. 
Die andere wichtige, für die Zentralbank entscheidende Post der 
passiven ist die Note: sie ist das einzige allgemein umlaufsfähige bank- 
liche Zirkulationsmittel. 
Sie ist ein Zirkulationsmittel, wer eine Einlage bei einer Kredit-
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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