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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

82 
II. Der Geldmarkt. 
hafte Beträge der Bank von England, die den Rassendienst der eng 
lischen Regierung führt, überwiesen und das bedeutet eine andere 
und teurere Art der Geldausleihung — teurer deshalb, weil die Bank 
von England die Erhöhung ihrer Depositen als Steigerung ihrer Ver 
pflichtungen ansieht. Die andern Notenbanken, von Belgien und den 
Niederlanden abgesehen, nehmen bei ihrer Diskontpolitik keine Nück- 
sicht auf die höhe der Depositen, und darum hat aus dem Nontinent 
die Uebertragung von Einlagen der Kreditbanken an die Notenbank 
auch nicht die gleiche lvirkung wie in England. Dagegen äußern sich 
die Termine starker Währungsgeldzahlung auf allen Geldmärkten in 
derselben Weise. 
In Zeitpunkten, an welchen starke Zahlungen in Währungsgeld 
zu leisten sind, müssen die Kreditbanken zur Beschaffung des Geldes 
die Guthaben bei der Notenbank abheben und Wechsel bei ihr diskon 
tieren^ dadurch tritt die Notenemission an Stelle des Ueberweisungs- 
verkehrs: die Wittel der Kreditbanken, welche den verschiedenen Kredit- 
formen zur Verfügung stehen, werden eingeschränkt, das Zahlungs 
mittel, das benötigt wird, ist nur in begrenztem Nlaß vorhanden. Würde 
die Notenbank zur Gewährung aller Nreditarten berechtigt sein, dürfte 
sie unbegrenzt Noten emittieren und würden diese auch im Ausland 
Zahlkraft besitzen, so würde an derartigen Terminen die Notenbank ohne 
Zinsveränderung die Kreditbanken ablösen,- da aber diese drei Voraus 
setzungen nicht zutreffen, bedeuten Termine starker Währungsgeld 
zahlung eine Veränderung der bankmäßigen Anlagen. Ze mehr sich 
die Termine der Währungsgeldzahlungen zeitlich konzentrieren, desto 
stärker werden die Aenderungen sein müssen. 
Zn allen Volkswirtschaften ist der Währungsgeldbedarf zu Wochen 
ende wegen der Lohnzahlungen stärker als im Verlauf der Woche, 
zu Nkonatende wegen der Verlegung der Zahlungstermine in Produktion 
und Handel auf diesen Zeitpunkt stärker als im Verlauf des Nkonats,- 
Zahlungskonventionen haben die Tendenz die Spannung zwischen 
dem Kassabedarf zum Ultimo im Gegensatz zu den übrigen Nlonats- 
tagen zu erhöhen. 
Unter den Nlonaten selbst sind es jene de? herbst, welche den 
stärksten Zahlungsmittelbedarf aufweisen,- zu den Kreditansprüchen 
der Industrien, welche das ganze Zahr mit annähernder Gleichmäßigkeit 
arbeiten, tritt der Bedarf für den Ernteankauf. Da im Gegensatz zur 
Industrie in der Landwirtschaft Kleinbetriebe, die sich des bankmäßigen 
Ueberweisungsverkehrs nicht bedienen, eine bedeutsame Nolle spielen, 
in manchen Ländern im herbst die Löhne des landwirtschaftlichen per-
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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