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Weltporto-Reform

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Bibliographic data

fullscreen: Weltporto-Reform

Monograph

Identifikator:
100669000X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18753
Document type:
Monograph
Title:
Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche
Place of publication:
Halle a.S.
Publisher:
Carl Marhold Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 70, 441 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[Beiträge]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

243 
10* 
ln England bestand vom Jahre 1275 bis zum Jahre 
1<)<)4 die Dopi^elwälirung, in der Art, dass von Zeit zu Zeit 
das AVerthverliältniss der in Silber ausgeprägten Schillinge 
zu den in (xold geprägten Guineen gesetzlich geregelt wurde. 
Doch waren dabei die englischen Gesetzgeber jener Zeit nie 
mals von der Absicht beherrscht, ein bestimmtes Werthver- 
h.iltuiss festhalten zu wollen j ibi e Absicdit ging vielmehr 
dahin, die auf dem Edelmetallmarkte thatsächlich vorhandene 
delation richtig zu erfassen und in gesetzliche Normen zu 
l)iiiigen. Dass sie dies thaten, hatte seinen Grund ganz aus 
schliesslich in dem praktischen Bedürfnisse des englischen 
Vei kehrs nach (?oldmünzen und in der Erkenntniss, dass es 
eine grosse Erleichterung sei, wenn Zahlungen ohne weit- 
läuiige und schwierige Umrechnungen gleichmässig in beiden 
Edelmetallen geleistet werden können. Da mithin das eigent 
liche Princip der Doppelwährung in England nicht verfolgl 
wurde, dieses Geldsystem gleichsam blos von Fall zu Fall 
und auf Kündigung etablirt wurde, so schlief zwischen Idb4 
und 1717 die Doppelwährung von selbst wieder ein, indem 
ganz einlach keine neue Feststellung der Werthrelation er 
folgte, der Werth des Silbers aber inzwischen derart gesunken 
war, dass die alten Feststellungen nicht mehr Geltung be- 
luilten konnten, die Guineen damit zur Handelsmünze wurden. 
Es bestand also wieder die alte einfache Silberwährung. 1717 
wurde aber .auf den Rath des damaligen königlichen Münz- 
uieiaters Sir Isaac Newton wieder zur Doppelwährung zurück- 
gegriffen. Man setzte den Werth der Guinee auf 21 Schillinge 
überschätzte aber damit den Werth des Goldes um un 
gefähr 1 V2 Percent, und die Folge davon war, dass sich nun- 
uielir sehr rasch eine tactische Goldwährung in England 
( ta bl irte. Die vollwichtigen Silbermünzen wunderten aus, die 
Guinee wurde thatsächlich alleinige Zahlungsmünze Englands. 
Dn Jahre ISUo schrieb Lord Liverpool seine berühmte „Ab- 
l'andlung über die Idünzen des Königreichs, ein Brief an die 
Königin". Er empfahl darin die Annahme der einfachen gemischten 
\Väbrung unter Zugrundelegung des (K)ldes als alleinigen 
* Binzmetalls. Im Jahre l.Slö wurden seine Vorschläge ange- 
klommen und seitdem besitzt England ununterbrochen die reine 
f^üld Währung.
	        

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Die Frau Und Die Arbeit. Eugen Diederichs, 1914.
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