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Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

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Bibliographic data

fullscreen: Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

Monograph

Identifikator:
100669000X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18753
Document type:
Monograph
Title:
Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche
Place of publication:
Halle a.S.
Publisher:
Carl Marhold Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 70, 441 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[Beiträge]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche
  • Title page
  • Contents
  • I. Allgemeine Vorbemerkungen
  • II. Charakter und Entwicklung der "Deutschen Ehrentafel"
  • III. Allgemeines und Spezielles über Entwicklung und Stand der Wohlfahrtspflege
  • IV. Ergebnisse und Schlußbemerkungen
  • [Beiträge]

Full text

Adlerwerke vorm. Heinrich Kleyer A. G. 
zu Frankfurt a. M. 
Bei der ganzen Fabrikanlage, besonders bei den umfangreichen Neubauten, ist dafür Sorge 
getragen, daß den Arbeitern große gesunde Arbeitssäle mit weiten, hellen Fenstern, 
durch welche Licht und Luft ungehindert Zutritt haben, zur Verfügung stehen. Dampf 
heizung, elektrisches Licht, sowie Waschräume mit kaltem und warmem Wasser sind 
in allen Werkstätten vorhanden. Besondere Sorgfalt ist darauf verwendet, die Arbeiter vor 
Schaden an Körper oder Gesundheit zu schützen. Moderne Maschinen mit allen der Neuzeit 
entsprechenden Sicherheitsvorrichtungen ermöglichen ein gefahrloses Arbeiten, wäh 
rend kräftige Ventilatoren und Staubsaugeapparate, letztere besonders in den Holz 
bearbeitungswerkstätten und der Schleiferei, den Staub und schädliche Dünste aus den 
Arbeitsräumen entfernen und eine stete Lufterneuerung herbeiführen. 
KANTINE. Um den Arbeitern, besonders während der sommerlichen Hitze, ihre Tätigkeit 
zu erleichtern und zugleich den Alkoholverbrauch zu vermindern, hat die Firma für eine stän 
dige unentgeltliche Abgabe von Kaffee, besonders an Schmiede, Heizer und sonstige 
Feuerarbeiter, Vorsorge getroffen; außerdem können die Arbeiter während der Pausen aus 
Kochapparaten, die über die ganze Fabrik verteilt sind, heißes Wasser zur Bereitung 
von Kaffee, Tee und Kakao entnehmen und in der Kantine sich gegen geringes Entgelt 
alkoholfreie Getränke verschaffen. Dort bestehen auch Vorrichtungen, die es den Arbeitern 
ermöglichen, ihr mitgebrachtes Mittagsessen rasch anzuwärmen. 
Durch die Kantine, deren Überschüsse der Arbeiterunterstützungskasse zufließen, 
werden Seefische zu Engrospreisen eingekauft und zum Selbstkostenpreis an die 
Arbeiter abgegeben; in derselben Weise sorgt ein von der Arbeiterschaft ins Leben gerufener 
und von der Firma unterstützter Werkverein für den billigen Bezug von Kohlen, 
Kartoffeln und ähnlichen Massenartikeln, so daß den Arbeitern der Firma, die bereits zu 
den höchstbezahlten in der bezüglichen Industrie gehören, die Möglichkeit gegeben ist, sich 
billiger, als es für den Einzelnen bei der allgemeinen Teuerung möglich wäre, preiswerte 
Lebensmittel zu verschaffen und dadurch ihre Lebenshaltung zu verbessern. 
SPARKASSE. Durch besonderes Entgegenkommen der Adlerwerke ist der Werkverein 
in den Stand gesetzt worden, bei der Kasse der Adlerwerke eine Sparkasse für seine 
Mitglieder einzurichten. Die Einlagen, die trotz der Kürze der Zeit bereits annähernd 
40 000 M. betragen, werden mit 5 % verzinst, und zwar so, daß die Zinsen regelmäßig am 
Schlüsse des Jahres zum Kapital geschlagen und mit diesem weiter verzinst werden. 
WOHLFAHRTSEINRICHTUNGEN. Die Fürsorge für die Arbeiterschaft, die heute über 
6000 Personen umfaßt, soll ständig weiter ausgebaut werden. Es ist beabsichtigt, besondere, 
große Aufenthaltsräume zu errichten und so namentlich den Arbeitern, welche von auswärts 
kommen, oder welche Nachtarbeit verrichten und deren Zahl ist nicht gering —, während 
ihrer Freizeit eine gute angenehme Unterkunft und Gelegenheit zur Einnahme ihrer Mahl 
zeiten zu schaffen. Ein Fonds für Wohlfahrtseinrichtungen, der heute bereits eine 
Höhe von über 250 000 M. erreicht hat, dient ähnlichen Zwecken. 
Neben der gesetzlichen Unfall-, Alters-, Invaliden- und Krankenversicherung, für welch 
letztere eine besondere Betriebskrankenkasse mit einem Vermögen von 265000 M. 
besteht sind ausschließlich aus eigenen Mitteln der Firma ein Beamtenpensionsfonds 
von über 700000 M. und ein Unterstützungsfonds für Beamte und Arbeiter in Höhe von 
150000 M. gebildet. Diese Fonds, denen jährlich große Beträge zugewandt werden, dienen 
dazu, bei Unglücksfällen oder unverschuldeter Notlage an Angestellte oder deren Fami 
lien über die gesetzliche Verpflichtung hinaus einmalige oder laufende Unterstützungen 
auszuzahlen, eine Einrichtung, die ihren Wert bereits in zahlreichen Fällen bestens be 
wiesen und manche Sorge von den Betroffenen genommen hat.
	        

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Die Arbeiterfrage. Verlag Ernst Reinhardt, 1912.
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