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Die Schweiz

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Bibliographic data

fullscreen: Die Schweiz

Monograph

Identifikator:
1008917265
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19129
Document type:
Monograph
Author:
Flückiger, Otto http://d-nb.info/gnd/117736708
Title:
Die Schweiz
Edition:
Zweite Auflage
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Druck und Verlag von Schultheß & Co.
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 243 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Das Klima
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Schweiz
  • Title page
  • Contents
  • Allgemeines
  • Aufbau
  • Das Klima
  • Gewässer
  • Nutzbare Mineralien
  • Die Landwirtschaft
  • Industrie
  • Handel
  • Verkehrswege
  • Fremdenverkehr
  • Bevölkerung
  • Einzelbeschreibung
  • Die Karten der Schweiz
  • Index

Full text

33 
Die winterliche Schneedecke hält in den tiefern 
Landesteilen selten längere Zeit an. Im südlichen Tessin 
und am Genfersee schmilzt sie meist schon nach wenigen 
Tagen. Im rauheren St. Gallen liegt der Schnee im 
Mittel schon über 70 Tage, in Davos und im Ober 
engadin volle sechs Monate. In den höchsten Partien 
der Alpen fallen die Niederschläge fast ausschließlich als 
Schnee. Der Winter schüttet auch über die untern, von 
Menschen bewohnten Bergregionen und über die Jura- 
höhen mächtige Schneemassen aus, die die Wege fast 
ungangbar machen und mit ihrer Last die halb ver 
wehten Hütten zu erdrücken drohen. In der Schnee 
decke des Gebirges ist eine bedeutende Wassermenge für 
die warme Jahreszeit aufgespeichert. Auf den Feldern 
des Tieflandes liegt oft den ganzen Winter über nur 
ein leichter Anflug von Schnee; gerade hier wäre aber 
eine ordentliche Schneedecke besonders willkommen zum 
Schutz für die Wintersaat und als Wasservorrat für 
das erste Wachstum der Pflanzen im Frühling. 
Wetterlagen der Schweiz. 
Die Witterung hängt von der Richtung des Windes ab. 
Der Wind selbst richtet sich nach der Verteilung des Luftdruckes, 
dessen Unterschiede von Ort zu Ort sich im Barometerstand zeigen. 
Nach einem Gebiet mit geringem Luftdruck und tiefem Barometer 
stand (Minimum oder Depression) strömt die Luft so lange hin, 
bis der Drnckunterschied ausgeglichen ist. Solche Gebiete tiefen 
Barometerstandes können an Umfang einem großen Teil Europas 
gleichkommen und verlegen meist in kurzer Zeit ihren Standort. 
Am häufigsten wandert das Minimum vom Atlantischen Ozean 
her über Nordsee und Ostsee und verschwindet im Nordosten 
Europas. Je nach der augenblicklichen Lage des Minimums 
ändern die ihm zuströmenden Winde ihre Richtung. 
Niedriger Luftdruck im nordwestlichen Europa bringt der 
Schweiz das Föhuwetter, mit starken Regen in der Slidschweiz, 
mit Wärme und Hellem Himmel nordwärts der Alpen. Das 
schöne Wetter ist meist von kurzer Dauer. Die bei Föhn anf- 
Flückiger, Schweiz g 
Schneedecke 
Wetterlagen ! 
Föhnwetter
	        

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Regelung Des Arbeitsschutzes Insbesondere Der Arbeitszeit Nach Den Zur Zeit Gültigen Gesetzen Und Verordnungen (Nebst Ausführungsanweisungen) Und Dem Entwurf Des Arbeitsschutzgesetzes (in Der Vom Reichsrat Beschlossenen Fassung). Verlag von Reimar Hobbing, 1928.
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