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Weltporto-Reform

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Bibliographic data

fullscreen: Weltporto-Reform

Monograph

Identifikator:
1008918695
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20162
Document type:
Monograph
Author:
Jürgensohn, Arved http://d-nb.info/gnd/1045767883
Title:
Weltporto-Reform
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Druck und Verlag von Liebheit & Thiesen
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 317 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vorrede und Einleitung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

138 
Buch III. 
Die Gesetze der Verteilung. 
Zinses zusammengenommen, soweit die Verteilung unter diese drei 
Faktoren stattfindet. Der Teil des Produkts, der als Rente genoinnren 
wird, muß entscheiden, welcher Anteil für Lohn übrig bleibt, wo nur 
Grund und Boden und Arbeit in Frage kommt, oder zwischen Lohn und 
Zins verteilt werden muß, falls Kapital bei der Produktion beteiligt ist. 
Wir wollen indessen jetzt versuchen, jedes dieser Gesetze für sich zu 
finden. Gewinnen wir sie auf diese Weise, so müssen, wenn wir sie 
übereinstimmend finden, unsere Schlüsse die höchste Gewißheit haben. 
Und da die Entdeckung des Lohngesetzes der letzte Zweck unsrer 
Untersuchung ist, wollen wir zuerst das Thema des Zinses aufnehmen. 
Zch habe schon auf den Unterschied des Sinnes der Ausdrücke 
Gewinn und Zins hingewiesen. Ls mag der Mühe wert sein, hier ferner 
zu sagen, daß der Zins, als ein abstrakter Ausdruck bei der Verteilung 
der Güter, sich von dem ihm gewöhnlich beigelegten Sinne darin unter 
scheidet, daß er alle Vergütungen für Kapitalnutzung einschließt, und 
nicht bloß diejenigen, die vom Borger an den Darleiher gehen, und daß 
er andererseits eine Vergütung für Risiko ausschließt, die einen so großen 
Teil dessen, was gewöhnlich Zins genannt wird, ausmacht. Die Ver 
gütung für Risiko ist augenscheinlich nur eine Ausgleichung des Ertrages 
unter verschiedenen Kapitalsanlagen. Wir haben zu erforschen, was den 
gewöhnlichen Zinsfuß bestimmt. Fügt man dann die verschiedenen Sätze 
der Vergütung für Risiko hinzu, so ergeben sich die herrschenden Sätze 
des im Handel üblichen Zinses. 
Es ist klar, daß die größten Unterschiede in dem gewöhnlich so 
genannten Zins Unterschieden im Risiko zuzuschreiben sind; aber es ist 
auch klar, daß zwischen verschiedenen Ländern und verschiedenen Zeiten 
große Veränderungen im eigentlichen Zinsfuß stattfinden. Zn Kali 
fornien würden einst 2 Prozent monatlich nicht als übermäßiger Zinsfuß 
für eine Sicherheit angesehen worden sein, gegen die man jetzt zu ? oder 
8 Prozent jährlich würde leihen können, und obgleich ein Teil des Unter 
schiedes dem Gefühl vermehrter Sicherheit zuzuschreiben sein mag, 
so ist der größere Teil doch offenbar einer anderen allgemeinen Ursache 
zuzuschreiben. Zn den Vereinigten Staaten war der Zinsfuß im all 
gemeinen höher als in England und in den jüngeren Staaten der Union 
höher als in den älteren; auch ist die Tendenz des Zinsfußes, in dem 
Maße zu fallen wie die Gesellschaft vorschreitet, scharf ausgeprägt und 
feit lange bemerkt worden, welches Gesetz verknüpft alle diese Ver 
änderungen und zeigt ihre Ursache? 
Es verlohnt nicht der Mühe, länger als bisher schon gelegentlich 
geschehen, bei dem Unvermögen der herrschenden Nationalökonomie 
zu verweilen, das wahre Zinsgesetz zu bestimmen. Zhre Spekulationen 
über diesen Gegenstand haben nicht die Bestimmtheit und den Zusammen 
hang, welche die Lohntheorie in den Stand gesetzt haben, sich trotz augen 
scheinlicher Tatsachen zu ha en, und erfordern nicht die gleiche ausführe 
liche Prüfung. Daß sie den Tatsachen widersprechen, ist offenbar. Daß
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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