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Einführung in die Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in die Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
101034126X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20183
Document type:
Monograph
Author:
Arndt, Adolf http://d-nb.info/gnd/117662690
Title:
Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit
Edition:
Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
J. Bielefelds Verlag
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (288 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Fortentwicklung des Bergregals und der Bergbaufreiheit vom 14. bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in die Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

Grenzen des Großbetriebs. 8 I 
3a es gibt sogar Vertreter der Meinung, daß der Äus- 
dehnung des Großbetriebs überhaupt Grenzen 
gesetzt sind, die er nicht überschreiten kann. Wir sehen rbas viel 
leicht am besten durch einen vergleich mit England. Die moderne 
Volkswirtschaft hat sich zuerst, lange vor uns, in England ent 
wickelt; und bei allen Verschiedenheiten, die zwischen Deutschland 
und dem Inselreich herrschen, sind beide doch nach Art und Ge 
sinnung der Bevölkerung recht ähnlich, wir können also wohl 
annehmen, daß die Entwicklung in England ein, wenn auch ulcht 
in allen Linzelzügen getreues Spiegelbild unserer eigenen künf 
tigen Entwicklung ist. Wie in England hat auch bei uns bcv 
Großbetrieb einen überraschenden Siegeszug gehalten, alle älteren 
Betriebsformen über Len Haufen werfend. Und wenn nun jetzt 
jenseits des Kanals in diesem Siegeszug eine Stockung eintrat, 
so ist die Annahme nicht unberechtigt, daß auch bei uns Klein* 
und Mittelbetrieb wieder werden Atem schöpfen können. 
Abgesehen von Bergbau und Textilindustrie waren in England 
vor denr Kriege sechsmal soviel Arbeiter in industriellen Mittel 
und Klein- als in Großbetrieben beschäftigt. Für London hat 
ein vorzüglicher Kenner, E h_a rles Booth, geradezu erklärt, 
daß für diese Stadt weit mehr diechngeheure Zahl «einer Unter 
nehmungen kennzeichnend sei als die angebliche Zunahme und 
Konzentration der Großbetriebe. Daß das Zünglein in der wag 
schale jetzt in England eine kleine Senkung zugunsten des Klein 
betriebes zu zeigen scheint, hat, wie Brodnitz in einer inter« 
.essanten Untersuchung nachgewiesen hat, sehr verschiedene Gründe. 
Zunächst einmal hat sich in England eine wachsende Bewegung 
gegen die Massenherstellung des Fabrikbtriebes erhoben, die zuerst 
von einigen wenigen Männern ausging, aber bald sich weite 
Kreise eroberte. Ls sind Thomas Earlyle, John Ruskin und 
William Morris, um nur die bedeutendsten Namen zu nennen, 
die an der Spitze dieser Bewegung standen. Nuskin vor allem, 
der in seinem vaterlande fast wie ein Pdrophet geehrt wird, konnte 
sich nicht genug tun mit Klagen gegen die Großindustrie. 
Zweierlei war es, was er ihr vorwarf. Einmal, daß sie mit ihrer 
lNassenproduktion den Geschmack verderbe. Die Fabrikarbeit führe 
mr langweiligen und geistlosen Gleichmäßigkeit, zur Schablone; 
nur die Handarbeit bewahre Schönheit, mache es jedem möglich, 
Gebrauchsgegenstände zu finden, die seinem eigenen Wesen, seinem 
Geschmack entsprechen. Weiter aber ist ihm die Fabrik, ja die 
Wvgodzinski, Glnfübtunfl in die Bolkswirlschastslehre. li
	        

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Oekonomik Der Transformationsperiode. Verlag der Kommunistischen Internationale, 1922.
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