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Agrarkrisis und landwirtschaftliche Betriebsorganisation

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Bibliographic data

fullscreen: Agrarkrisis und landwirtschaftliche Betriebsorganisation

Monograph

Identifikator:
101034126X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20183
Document type:
Monograph
Author:
Arndt, Adolf http://d-nb.info/gnd/117662690
Title:
Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit
Edition:
Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
J. Bielefelds Verlag
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (288 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Bergregal und Bergbaufreiheit im Griechischen und Römischen Rechte
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Agrarkrisis und landwirtschaftliche Betriebsorganisation
  • Title page

Full text

.) 
sieht dabei wohl die Frage im Vordergrunde des Interessses, ob der 
Sicherungspakt von Locarno uns wesentliche Erleichterungen auf wirtschaft- 
lichem Gebiete bringen kann. Ich stehe auf dem Standpunkte, daß Locarno 
unser ganzes Wirtschaftsleben weiter stabilisieren wird, so daß alle wirtschaft- 
lichen Kalkulationen sicherer und damit auf längere Sicht ermöglicht werden. 
Damit wird auch unsere Kreditfähigkeit im Auslande gestärkt werden. Das 
sind z. T. außerordentlich wichtige Notwendigkeiten, deren Wert hoch an- 
zuschlagen ist. 
Keinenfalls darf man aber darum glauben, daß unsere ganze wirtsschaft- 
liche Lage dadurch eine schnelle Besserung erfahren kann. Deutschlands 
wirtschaftliche Isolierung der Kriegszeit hat noch nicht aufgehört, sondern 
ist nur abgeschwächt. Sie wird auch durch Locarno nicht beseitigt, sondern 
allmählich weiter abgeschwächt.1) Einstweilen sperren sich unsere ehemaligen 
Absatzländer noch stark durch Zölle ab, um ihre Inlandindustrie weiter zu 
entwickeln, und verhindern auch den Austausch von Arbeitskräften. Dazu 
ist die Kaufkraft der ganzen Welt infolge dieser Sperrmaßnahmen, infolge 
der falschen Goldverteilung auf die Länder und aus anderen Ursachen ge- 
sunken. Darum sind die Aussichten einer erheblich besseren Beschäftigung 
unserer Industrie zunächst noch wenig rosig. Es kommt hinzu, daß der 
teilweise Leerlauf eines großen Teiles unserer industriellen Anlagen die 
Stückkossten unserer Waren ebenso belastet wie die erdrückenden Steuern und 
Abgaben, sowie die hohen Zinsen für Leihkapitalien. Demzufolge ist auch 
an einen schnellen und radikalen Abbau der Arbeitslosigkeit unter den 
Industriearbeitern und dem sonstigen Industriepersonal nicht zu denken. 
Das hat aber wiederum zur Folge, daß auch die Kaufkraft der übrigen 
sstädtischen Bevölkerung sich sobald nicht durchschlagend bessern kann. Unter 
dem Mangel an Kaufkraft der Industriebevölkerung aber leidet 
die deutsche Landwirtschaft weitaus in erster Linie. Die zahlungs- 
fähige deutsche Indusstriebevölkerung hat die deutsche Landwirtschaft vor 
dem Kriege in erster Linie wohlhabend gemacht, die Zahlungsunfähigkeit 
der Industriebevölkerung macht die deutsche Landwirtschaft heute wieder 
arm. Warum stehen denn die Preise der wichtigsten Agrarprodukte heute 
so niedrig? Doch in erster Linie deshalb, weil die Stadtbevölkerung nicht 
bezahlen kann. Das gilt ganz besonders für die Viehpreise und für die 
Roggenpreise. Letztere ständen noch niedriger, wenn der Roggenexport sie 
nicht noch einigermaßen hielte. In einem Lande, dessen Bevölkerung zu 
zwei Drittel Industriebevölkerung ist, gilt nicht mehr das in Agrarexport- 
ländern berechtigte Sprichwort „Hat der Bauer Geld, hat's die ganze 
Welt“, sondern da muß man es umkehren und sagen „Wo soll der Bauer 
1) Unsere Elektrizitätswirtschaft und chemische Industrie zeigt z B. in der neuesten 
Zeit eine Besserung ihrer Lage auf.
	        

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Agrarkrisis Und Landwirtschaftliche Betriebsorganisation. Parey, 1926.
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