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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel II. Adam Smith. 
75 
stand, als Niederlage für die Einfuhr des amerikanischen Tabaks zu 
dienen 1 ). 
Das Werk Smith’s ist weit davon entfernt, eine prophetische 
Ankündigung der neuen industriellen Gesellschaft, die sich vor 
bereitete, zu sein. Man bemerkt in ihm im Gegenteil, auch bei ober 
flächlichem Durchlesen, daß ihm die „Kaufleute und Fabrikanten“ 
ungemein antipathisch waren. Gegen sie wenden sich seine Sarkasmen 
und seine Kritik. Während die Interessen der Großgrundbesitzer 
und der Arbeiter ihm fast immer als in Übereinstimmung mit dem 
allgemeinen Interesse des Landes erscheinen, fallen die der Kauf 
leute und der Fabrikanten, sagt er „niemals ganz mit dem öffent 
lichen Interesse zusammen“; „sie haben gewöhnlich ein Interesse 
daran, das Publikum zu täuschen und sogar zu drücken“; auch „haben 
sie es wirklich bei vielen Gelegenheiten getäuscht und gedrückt“ 2 ). 
v Zwischen den Kapitalisten und den Arbeitern schwankt Adam 
Smith nicht. Aus mehr als einer Stelle wird leicht ersichtlich, daß 
alle seine Sympathien den Arbeitern gehören. Man könnte zahlreiche 
Stellen hierfür anführen. Es möge genügen, die verschiedene Art 
und Weise zu erwähnen, in der er von den hohen Löhnen der Ar 
beiter und dem großen Gewinn der Kapitalisten spricht. Sind die 
hohen Löhne der Gesellschaft vorteilhaft oder nicht? fragt er. „Die 
Antwort scheint beim ersten Anblick außerordentlich einfach. Dienst 
boten, Tagelöhner und Arbeiter aller Art machen den bei weitem 
größten Teil jeder Staatsgesellschaft aus. Was nun aber die Um 
stände des größten Teiles verbessert, kann nicht als ein Nachteil des 
Ganzen angesehen werden. Es kann sicherlich eine Gesellschaft 
nicht blühend und glücklich sein, deren meiste Glieder arm und elend 
sind. Überdies ist es nicht mehr als billig, daß diejenigen, die den 
ganzen Körper des Volkes mit Nahrung, Kleidung und Wohnung 
versorgen, an dem Erzeugnis ihrer eigenen Arbeit so viel Anteil 
haben, um selbst erträglich wohnen, sich kleiden und nähren zu 
können s ). 
Handelt es sich dagegen um große Gewinne, dann ändert Smith 
hen Ton. Er ist der Meinung, daß sie den Preis der Lebensmitttel 
v |el mehr als hohe Löhne in die Höhe treiben, und er apostrophiert 
hie Kapitalisten in folgender ironischer Auslassung: „Unsere Kauf- 
Jeute und Fabrikherren klagen sehr über die schlechten Wir 
kungen des hohen Lohnes, der den Preis ihrer Güter hinauftreibt 
u . n d dadurch den Verkauf derselben im In- und Auslande verringert; 
Sle sagen aber nichts von den schlechten Wirkungen des hohen Ge- 
1 ) -Rae, Life of Ä. Smith, S. 89, 
2 ) Völkerreichtum I, 8. 150, B. I, Kap. XI am Ende. 
3 ) Völkerreichtum I, S. 44—45, B, I, Kap. VIII.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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