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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel II. Adam Smith, 
77 
erscheint ihm die Landwirtschaft als ein rechtes Stiefkind. In 
seiner Steuertheorie führt er weiter aus, wie ein Teil der auf dem 
Gewinn und dem Lohn liegenden Steuern zum Schluß auf die Grund 
besitzer zurückfällt. Wenn er endlich von den Einfuhrzöllen auf 
Getreide spricht, — diese Zölle, die die Entrüstung eines Ricaedo 
gegen die „landlords“ aufstachelten, — läßt Smith seiner ganzen 
Voreingenommenheit freien Lauf. Er geht in seiner Nachgiebigkeit 
soweit, daß er den Satz aufstellt, nicht nur in ihrem persönlichen 
Interesse, sondern hauptächlich nur in einer schlecht verstandenen 
Nachahmung der Fabrikanten und Händler hätten „der Landadel 
und die Pächter Großbritanniens so sehr den ihrem Stande natürlichen 
Edelmut vergessen, daß sie um das ausschließliche Vorrecht nach 
suchten, ihre Landsleute mit Getreide und Fleisch zu versorgen“ 1 ). 
Man sieht auch ohne weitere Ausführungen genügend klar, wie 
stark A. Smith auf die Seite der Landwirtschaft und der landwirt 
schaftlichen Arbeiter hinneigte; daher hat Smith auch in dieser 
Hinsicht wenigstens einen Teil der physiokratischen Vorurteile so 
bereitwillig übernommen. Trotz seiner eigenen Theorie der Arbeits 
teilung hat er sich nicht entschließen können, die Landwirtschaft 
auf den Fuß vollständiger Gleichheit mit den anderen Formen wirt 
schaftlicher Tätigkeit zu stellen. Es liegt ihm daran, ihre alt 
hergebrachte Vorzugstellung aufrecht zu erhalten. 
§ 2. Der Naturalismus und Optimismus Ä. Smith’s. 
Außer der Auffassung der ökonomischen Welt als einer großen 
natürlichen Gemeinschaft, die die Arbeitsteilung geschaffen hat, unter 
scheiden wir in dem Werke A. Smith’s zwei andere Grundgedanken, 
nm die sich seine Theorien gruppieren lassen: 
* 1. die Idee der Spontaneität der wirtschaftlichen Einrichtungen, und 
2. die Idee des wohltätigen Charakters dieser Einrichtungen, 
was man den „Naturalismus“ und den „Optimismus“ A. Smith’s nennen 
kann. ■** 
Obgleich diese beiden Gedanken im Geiste A. Smith’s bis zur 
: Verschmelzung zusammen lebten, so müssen sie doch von dem Ge 
schichtsschreiber der ökonomischen Lehren sorgfältig auseinander ge 
halten werden. 
Lie Spontaneität der wirtschaftlichen Einrichtungen und ihr 
wohltätiger Charakter standen bei A. Smith in enger Wechsel 
beziehung. Im 18. Jahrhundert hielt man gern alles für gut, was 
natürlich und ursprünglich war. Natürlich, gerecht, vorteilhaft sind 
) Völkerreichtum II, S. 21, B. IV, Kap. II.
	        

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Der Österreichische Exporteur. [Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie], 1927.
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