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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

80 
Erstes Buch. Die Begründer. 
•einem anderen irgendeinen Handel anträgt, macht ihm einen Vor 
schlag. Gib mir. was ich will, und du sollst haben, was du willst, 
ist der Sinn eines jeden solchen Anerbietens; und auf diese Weise 
erhalten wir voneinander den weitaus größten Teil der guten Dienste, 
deren wir benötigen. Nicht von dem Wohlwollen des Fleischers, 
Brauers oder Bäckers erwarten wir unsere Mahlzeit, sondern von ihrer 
Bedachtnahme auf ihr eigenes Interesse. Wir wenden uns nicht an 
ihre Humanität sondern an ihren Egoismus, und sprechen ihnen nie 
von unseren Bedürfnissen, sondern von ihren Vorteilen 1 ).“ 
So entwickelt sich der Güteraustausch,- und mit dem Austausch 
die Arbeitsteilung. Denn „die Gewißheit, alle überschüssige Erzeug 
nisse seiner Arbeit, die über seinen eigenen Verbrauch hinausgehen, 
für solche Erzeugnisse anderer, wie er sie gerade braucht, aus- 
tauschen zu können, spornt einen jeden an, sich einer besonderen 
Beschäftigung zu widmen, und seine eigentümliche Befähigung für 
diese oder jene Art von Tätigkeit auszubilden und zur Vollkommenheit 
zu bringen“ 2 ).‘ Die Arbeitsteilung ist das Ergebnis eines allen Menschen 
gemeinsamen Triebes, des Tauschtriebes, und dieser hat sich unter 
den gleichzeitigen und zusammen wirkenden Einfluß des persönlichen 
Interesses aller und eines jeden spontan entwickelt. 
Nach der Arbeitsteilung kommt das'Geld. Vielleicht hat keine 
Einrichtung den Güteraustausch so sehr erleichtert und infolge 
dessen den Reichtum vermehrt, wie das Geld. Alle nationalökono 
mischen Abhandlungen nach Smith haben, fast in den gleichen Aus 
drücken wie er, seine Vorteile gegenüber dem primitiven Tausch 
ausgeführt. Wie ist nun dieses Geld entstanden? Aus einem Akt 
der öffentlichen Gewalt oder aus dem bewußten Willen des Volkes? 
Keineswegs. Ein kollektiver Instinkt hat es erschaffen. Die Menschen 
haben schnell genug die Nachteile des primitiven Tausches gemerkt; 
um sie zu vermeiden: „wird jeder kluge Mensch zu allen Zeiten der 
Gesellschaft nach der ersten Einführung der Arbeitsteilung natürlich 
bemüht gewesen sein, seine Einrichtungen so zu treffen, daß er außer 
dem besonderen Produkte seines eigenen Fleißes jederzeit noch eine 
gewisse Menge von dieser oder jener Ware in Bereitschaft hatte, 
von der er voraussehen konnte, daß wahrscheinlich wenig Menschen 
ihren Eintausch gegen das Produkt ihres eigenen Fleißes zurück 
weisen würden 3 ). Und so ist auch das Geld seinerseits aus der 
gleichzeitigen, wenn auch nicht bewußt vereinbarten Handlungsweise 
*) Volke rr eicht um I, S. 8—9, B. I, Kap. II. Diese ganze Stelle findet sich 
beinahe wörtlich in den Vorlesungen A. Smith’s und stammt aus Mandevillb’s 
Kabel von den Bienen. 
2 ) Ebenda, S. 9. 
3 ) Völkerreichtum I, S. 13, B. I, Kap. IV.
	        

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Borrowing and Business in Australia. Oxford university press, H. Milford, 1930.
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