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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel II. Adam Smith. 
93 
gibt. Wenn diese Nachfrage in stetem Wachsen ist, so muß die 
Belohnung der Arbeit notwendig so weit zu Heiraten und Vermehrung 
der Arbeiter ermuntern, daß diese zahlreich genug werden, um der 
stets wachsenden Nachfrage durch eine stets wachsende Volksmenge 
zu entsprechen. Wäre die Belohnung einmal geringer, als es für 
diesen Zweck nötig ist, so würde der Mangel an Händen sie bald in 
die Höhe treiben, und wäre sie zu einer anderen Zeit größer, so 
würde die unmäßige Vermehrung der letzteren sie bald wieder auf 
ihren notwendigen Satz herunterbringen. Der Markt würde in dem 
einen Falle so schlecht mit Arbeit versorgt und in dem anderen so 
sehr damit überfüllt sein, daß ihr Preis bald auf den richtigen Satz 
zurückkäme, den die Gesellschaftsverhältnisse fordern. 4 So geschieht 
es, daß die Nachfrage nach Menschen, gerade wie die 
nach jeder anderen Ware, notwendig auch die Er 
zeugung der Menschen reguliert: sie beschleunigt sie, 
wenn sie zu langsam vor sich geht, und verzögert sie, 
wenn sie zu rasch fortschreitet 1 ).“ * 
"Die zweite Anwendung, die Smith von seiner Theorie der An 
passung des Angebots an die Nachfrage macht, betrifft das Geld.' 
Weiter oben haben wir gesehen, wie er die Frage seines Ursprunges 
löste. Neben diesem ersten Problem entsteht jetzt ein zweites, näm 
lich, wie sich die Geldmenge dem Tauschbedarf anpaßt. Wie wird 
unser Schriftsteller es lösen? 
Smith bemüht sich zuerst, das landläufige Vorurteil 2 ) z^i be 
kämpfen, nach dem das Geld den Reichtum an sich vorstellt. * Es 
liegt ihm um so mehr daran, es zu widerlegen, da dieses Vorurteil 
die Grundlage der merkantilistischen Theorie von der Handels 
bilanz ist, und da der Kampf gegen den Merkantilismus der un 
mittelbare Zweck seines Buches ist/ Wie bekannt, behaupten die 
Merkantilisten, daß ein Land mehr aus- als einführen müsse, um stets 
einen Geldüberschuß, einen baren Saldo zu erhalten. Wenn man nun 
nachweist, daß dieser Saldo unnütz ist, weil ja das Geld auch nur 
eine Ware ist, weder mehr noch weniger nützlich als die anderen, 
so hat man durch diesen Nachweis die Grundlage der merkan 
tilistischen Politik zerstört. Smith sieht im Geld sogar eine Ware, 
die entbehrlicher ist als die anderen. Eine lästige Ware, deren Ge 
brauch so oft wie möglich zu umgehen ist. Diese Art Mißkredit, den 
') Völkerreichtum I, S. 46—46, B. 1, Kap. VIII. 
2 ) „Die gewöhnliche Meinung ist die, daß das Vermögen in Geld oder in 
Gold und Silber bestehe, und diese Meinung entspringt ganz von selbst aus dem 
doppelten Dienste des Geldes, aus seinem Dienste als Tauschmittel einerseits und als 
Wertmesser andererseits“ (Völkerreichtum II, S. 1, B. IV, Kap. I). Das ganze 
Kapitel ist der Bekämpfung dieses Vorurteils gewidmet.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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