Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

106 
Erstes Buch. Die Begründer. 
sich wirtschaftlich zu betätigen. Seine Gründe füllen die Eilst- 
kammer, der seit ihm alle* Gegner des Staatssozialismus (etatisme) 
ihre Waifen entnommen haben. Wir führen sie kurz an. 
„Es gibt,“ sagt er, „keine zwei Charaktere, die sich weniger 
miteinander zu vertragen scheinen (die so „inkonsistent“ sind), als 
der Charakter eines Kaufmanns und der eines Fürsten“ 1 ). Die Regie 
rungen „sind selbst immer und ohne alle Ausnahme die größten Ver 
schwender in der Gesellschaft“ 2 ). Die Gründe hierfür sind zahlreich. 
Erstens verwenden sie das Geld der anderen, und man geht stets 
mit dem Geld anderer verschwenderischer um, als mit seinem eigenen. 
Und weiter steht die Regierung den einzelnen Unternehmungen 
viel zu fern, um ihnen jene genaue Aufmerksamkeit widmen zu 
können, die für ihr Gedeihen notwendig ist. „Die Fürsorge des 
Staates kann im besten Falle doch nur eine ganz allgemeine und 
unbestimmte Aufmerksamkeit auf das sein, was zum besseren Anbau 
des größten Teiles seines Gebietes etwa dienen dürfte. Die Fürsorge 
des Grundherrn hingegen ist eine ganz bestimmte, bis ins kleinste 
gehende Aufmerksamkeit darauf, wie er jeden Fußbreit Landes aufs 
vorteilhafteste nutzen könne 3 ).“ 
Diese zu einer guten Bewirtschaftung des Bodens und der Kapi 
talien notwendige, eingehende und unmittelbare Überwachung ist ein 
Gedanke, zu dem er oft zurückkehrt. Daher bedauert er unter anderen 
auch das Anwachsen der öffentlichen Schuld, denn sie läßt einen Teil 
des Bodens und des Nationalvermögens in die Hände von Rentiers 
übergehen, die zweifelsohne zwar ein Interesse an der guten Ver 
waltung des Landes haben, jedoch „der gute Anbau irgend eines be 
stimmten Stückes der Ländereien oder die gute Verwendung irgend 
eines bestimmten Kapitals“ 4 ) liegt außerhalb ihrer Interessen. 
* Alles in allem ist der Staat ein schlechter Verwalter, weil seine Be 
amten nachlässig und verschwenderisch sind, weil sie kein direktes 
Interesse an der Verwaltung haben,* sondern aus den öffentlichen 
Kassen bezahlt werden. Bei dem Gedanken, die ganze Verwaltung 
des Bodens in die Hände des Staates zu legen, ruft er aus: „mit 
der nachlässigen, kostspieligen und drückenden Verwaltung seiner 
Faktoren und Agenten“ würde nicht der vierte Teil der jetzigen 
Produktion erzeugt werden 5 ). Er schlägt im Gegenteil vor, daß 
0 Yölkerreichtum II, S. 239, B. Y, Kap. II, Teil 1. Er nimmt nnr die 
Post ans — „vielleicht das einzige kaufmännische Unternehmen, welches, glaube 
ich, von jeder Regierung mit gutem Erfolge betrieben worden ist“. 
2 ) Yölkerreichtum I, S. 204, B. II, Kap. III. 
3 ) Völkerreichtum II, S. 248, B. V, Kap. II, Teil 2, Abs. 1. 
4 ) Völkerreichtum II, S. 311, B. V, Kap. III. 
5 ) Völkerreichtum II, S. 242, B. V, Kap. II, Teil 1.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

The Work of the Stock Exchange. The Ronald Press Company, 1930.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.