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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

114 
Erstes Buch. Die Begründer. 
der Einfuhrzölle ein, wenn nämlich die im Lande hergestellten 
gleichen Waren einer Binnenstener unterliegen; in diesem Falle stellt 
der Zoll nur die durch die Steuer gestörten normalen Konkurrenz 
bedingungen wieder her. Auch verwirft er Vergeltungszölle nicht 
absolut, wenn sie auf Abschaffung fremder Zölle hinzielen 1 ). Und 
endlich gibt er zu, daß für Industrien, die seit langem durch Zölle 
besonders geschützt waren, und die eine große Anzahl Arbeiter be 
schäftigen, die Zollfreiheit nur allmählich eingeführt werden könne 2 3 ). 
Smith kommt zu folgenden praktischen Schlußfolgerungen; an 
Stelle der zahllosen Zölle, die die Einfuhr und die Produktion er 
schweren, sollte England sich mit einer gewissen Anzahl rein fiskalischer 
Zölle auf solche ausländische Waren begnügen, deren Verbrauch 
sehr allgemein ist; wie Wein, Alkohol, Zucker, Tabak, Kakao. Dieses 
mit einer weitgehenden Handelsfreiheit völlig vereinbare System 
würde der Staatskasse sehr bedeutende Einnahmen sichern und die 
Verluste, die sich für sie aus der Einführung des Freihandels er 
geben, reichlich ersetzen 8 ). 
England ist diesem Vorschläge gefolgt, und sein heutiges Zoll 
system beruht auf dieser Basis. Wenige Nationalökonomen können 
sich einer so vollständigen Verwirklichung ihrer Ideen rühmen. 
§ 4. Einfluß und Verbreitung der Gedanken Ä. Smith’s. 
J.-B. Say. 
Das Losungswort des 18. Jahrhunderts war Vereinfachung. Die 
Auffassung, die Smith uns vom Wirtschaftsleben gibt, ist ein be 
wunderungswürdiges Beispiel davon. Hierin liegt ihr Eeiz und 
die Gewalt, die sie auf die Zeitgenossen ausübte. Das System der 
natürlichen Freiheit, das das philosophisch-politische Streben jener 
Zeit erfüllte, schien sich hier mit so starker Beweiskraft aus der 
menschlichen Natur zu ergeben, und wurde mit einer solchen Fülle 
übereinstimmender Tatsachen vorgetragen, daß kein Zweifel au seiner 
ßichtigkeit mehr möglich war. Noch heute sind wir nicht imstande, 
uns seinem Zauber zu entziehen. Sollte, was wir nicht glauben, ein 
Tag kommen, an dem von den Gedanken A. Smith’s nichts mehr 
*) Aber „wenn keine Wahrscheinlichkeit dafür vorhanden ist, daß man solchen 
Widerruf durchsetzen könne“, so verwirft er Vergeltungsmaßregeln, „denn es scheint 
eine schlechte Methode zu sein, den Schaden, der gewissen Klassen unseres Volkes 
zugefügt wird, dadurch wieder gutmachen zu wollen, daß wir selbst nicht nur diesen 
Klassen, sondern auch fast allen übrigen Schaden zufügen“ (II, S. 24, B. IV, Kap. II). 
2 ) Die Besprechung dieser verschiedenen Fälle findet sich am Ende des 
II. Kapitels des IV. Buches. 
3 ) Dies System wird im V. Buch, Kap. II, 2. Teil, § 5 erörtert.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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