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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel II. Adam Smith. 
119 
Wenige Werke haben einen so vollständigen, so allgemeinen Er 
folg verzeichnen können. Trotzdem verbreiteten sich nach der An 
sicht der Bewunderer Smith’s seine Ideen noch nicht schnell genug. 
Sie machten hierfür die Fehler der Einteilung des Buches verant 
wortlich, über die man sich seit dem Erscheinen des Völker 
reichtums beklagt hatte. Wenn auch die Einheitlichkeit des inneren 
Aufbaüs gut durchgeführt ist, so scheint sich Smith doch nicht darum 
gekümmert zu haben, ihr auch äußerlich eine systematische Form zu 
geben. Um diese Einheit zu finden, muß man eine wirkliche An 
strengung machen. Vielleicht hat Smith ein gewisses Gefallen daran 
gehabt, das Buch wie eine ungezwungene Rede abzufassen, und man 
meint manchmal, ein einfaches Gespräch mit anzuhören. Die allge 
meinen Formeln, in denen er seine Gedanken zusammenfaßt, erscheinen 
oft in der Mitte oder am Ende eines Kapitels, als ob sie ihm ganz 
plötzlich erst im selben Augenblick gekommen wären, als der soeben 
auftauchende kurze Ausdruck für alles, was vorhergeht, Auf der 
anderen Seite ist die Untersuchung gewisser Fragen, wie z. B. die 
des Geldes, über das ganze Buch verstreut: sie wird an mehr als 
zehn Stellen behandelt. Hume drückte Smith schon am 1. April 1776 
seine Zweifel an der Volkstümlichkeit des Buches aus, „weil seine 
Lektüre notwendig gespannteste Aufmerksamkeit verlangt“. Sartorius 
schob 1794 den langsamen Erfolg der Ideen Smith’s in Deutschland 
der Schwierigkeit dieser Lektüre zu. Germain Garnier schickte 
seiner französischen Übersetzung einen methodischen Plan voraus, um 
seinen Lesern das Studium des Buches zu erleichtern. Jedermann 
gab zu, daß das Werk außerordentlich bedeutend, aber schlecht ange 
ordnet, schwer zu verstehen und stellenweise verworren und ungenau 
sei. Say, der das Buch „ein riesiges Chaos von richtigen Ideen, in 
wirrer Mischung mit positiven Kenntnissen“ r ) nannte, drückte damit 
die Meinung aller Leser desselben aus. 
Um völlig durchzudringen, bedurfte Smith — wenigstens'auf dem 
Kontinent — eines Dolmetschers, dem es gelingen sollte, die Ideen 
Smith’s „in eine methodisch festurarissene Lehre zu fassen“ 1 2 ) und 
von unnötigen Abschweifungen freizuhalten. Diese Aufgabe über 
nahm J.-B. Say. Unter anderen Verdiensten (denn es ist nicht sein 
einziges), ist " Ihm das der Verbreitung der Gedanken des großen 
Schotten auf dem Kontinent zuzuschreiben, indem er dem Werke 
Smith’s eine sozusagen klassische Form gab. Merkwürdigerweise fiel 
1 ) Vorrede zum Traite d’economie politique, 1. Ansg., 8. VI (dieser 
Satz ist in der 6. Ansg. gestrichen). 
2 ) J.-B. Say, Traite, 1. Ausg., Vorrede, S. XXXIII.
	        

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Répertoire Des Administrateurs & Commissaires de Société, Des Banques, Banquiers et Agents de Change de France et de Belgique. 1926.
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