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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel II. Adam Smith. 
121 
geführt hatte, aus denen sich die Folgerungen von selbst ergaben, 
die ganze aufgeklärte öffentliche Meinung. 
Man würde aber J.-B. Say Unrecht tun, wenn man in ihm nur 
einen Vulgarisator der SMm-i’schen Ideen sehen wollte. Zwar hat er 
selbst mit mutiger Bescheidenheit niemals das, was er dem Meister 
verdankte, verheimlicht. Überall nennt er seinen Namen. Aber er 
begnügt sich nicht damit, seine Gedanken zu wiederholen. Er denkt 
sie von neuem durch, sichtet sie, und entwickelt sie weiter, indem 
er sie schärfer faßt. Unter den verschiedenen Wegen, denen Smith 
in seinen Gedankengängen abwechselnd, und oft ohne feste Ent 
scheidung folgt, gelingt es dem französischen Nationalökonomen, 
diejenigen zu vermeiden, die blind enden, und den einen einzuschlagen, 
der zum Ziele führt. Diesen Weg zeichnet er dann mit solcher Ge 
nauigkeit vor, daß seine Nachfolger sich nicht mehr verirren können. 
Er filtriert sozusagen die Ideen seines Meisters; und zu gleicher 
Zeit gibt er ihnen jene besondere Färbung, die für so lange Zeit 
der französischen Nationalökonomie ihr eigenes Gepräge gab, gegen 
über der englischen volkswirtschaftlichen Wissenschaft, der damals 
Malthüs und Ricardo eine neue Richtung wiesen. Im Werke Say’s 
interessiert uns weniger das, was er Smith entlehnt hat, als seine 
eigenen Beiträge. Im folgenden versuchen wir sie darzustellen. 
1. Vor allem vollendet Say die Niederlage der physiokratischen Ideen. 
Das war nicht unwesentlich. Die Anhänger der sogenannten 
„Sekte“ waren in Frankreich noch zahlreich vorhanden. Selbst Geemain 
Gaeniee, der Übersetzer des Buches Smith’s, hielt die Lehre der 
Physiokraten theoretisch für unwiderlegbar. In seinen Augen be 
stand die Überlegenheit des schottischen Nationalökonomen nur in 
ihrer Anwendung auf die Praxis. „Wohl kann man,“ sagt er, „die 
Theorie der Ekonomisten als weniger nützlich, aber sicherlich nicht 
als falsch verwerfen *).“ Smith selbst hat, wie wir wissen, sich nicht 
von ihrem Einfluß frei machen können. Er gab noch eine besondere 
Produktivität des Bodens auf Grund der Mitarbeit der Natur zu. Er 
nannte die Arbeit des Arztes, des Richters, des Rechtsanwaltes oder 
des Künstlers unproduktiv. Say löst auch diese letzten Verbindungen. 
„Nicht nur in der Landwirtschaft, sondern überall wird die Natur 
gezwungen, zusammen mit dem Menschen zu arbeiten“ 2 ), und er 
will, daß man unter „Grundbesitz“ alle Beihilfe verstehe, die ein 
Folk aus der Kraft der Natur ziehen kann, worunter auch die Kraft 
des Windes und der Wasserströmungen fallen 3 ).“ Was die Ärzte, 
*) Franz. Übers. A. Smith’s von Garsibe, 1802, Bd. Y, S. 283. 
2 ) Tr alte, Ausg. v. 1803, S. 39. 
s ) Ebenda, S. 21. Später gebraucht er den umfassenderen Ausdruck „agents 
uaturels“.
	        

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Die Handelskammern. Verlag von Georg Reimer, 1906.
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