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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

l ) Tratte, 6. Ausg., S. 403. 
Kapitel II. Adam Smith. 
125 
ternheit, die bei seinen weniger hochstehenden Nachfolgern der 
Langenweile oder der Banalität zum verwechseln ähnlich sieht. 
Mit Recht oder Unrecht hat man die Verantwortung hierfür Say 
zugeschoben. 
3. Wir haben den Einfluß des Fortschrittes der physikalischen 
Wissenschaften auf die Auffassung, die Say sich von der Wissen 
schaft der / Volkswirtschaft machte, gesehen. Der ' wirtschaftliche 
Fortschritt ist von nicht geringerem Einfluß auf den französischen 
Nationalökonomen gewesen. ‘Zwischen die Jahre 1776, in dem der 
Völkerreichtum erschien, und 1803, in dem der Traite er 
scheint, fällt die industrielle Umwälzung. Für die Geschichte der 
Ideen ist sie ein Ereignis von großer Bedeutung/ 
Als Say, kurz vor 1789, England besuchte, fand er dort die 
Herrschaft der Maschine in vollem Aufschwung. Zu dieser Zeit 
war die große Industrie Frankreichs noch in ihren ersten Anfängen. 
Unter dem Kaiserreiche entwickelte sie sich schnell, und seit 1815 
wurde ihre Ausdehnung ungeheuer. Chaptal zählt in seinem Werk: 
„De l’industrie franpaise“ im Jahre 1819; 220 Spinnereien mit 922200 
Spindeln, die über 13 Mül. kg Rohbaumwolle verarbeiteten. Dies ist 
nur der fünfte Teil der englischen Produktion, — aber 20 Jahre 
später hatte sich die Textilindustrie vervierfacht. Die anderen 
Industrien folgten im gleichen Geschwindschritt. Jeder fühlte, daß 
da die Zukunft liege, eine unbestimmte Zukunft, anscheinend voller 
Reichtum, xkrbeit und Wohlstand. Die neue Generation war davon 
wie berauscht; dieser industrielle Rausch fand seinen blendendsten 
Ausdruck in der Lehre St. Simon’s. 
Auch Say hat sich ihm nicht entziehen können. Während Smith’s 
Hauptsorge noch der Landwirtschaft gilt, drängt bei Say die Industrie 
darauf hin, die erste Rolle zu spielen. Von da an beherrschen, während 
langer Jahre, industrielle Probleme die Nationalökonomie. Die ersten 
offiziellen Vorlesungen über Nationalökonomie, die Say selbst am 
„Conservatoire des Arts et Metiers“ hält, nennen sich Vorlesungen 
über industrielle Ökonomie. 
Auf der Stufenleiter der für das Volk nützlichen Beschäftigungen 
hatte Smith die Landwirtschaft an die erste Stelle gesetzt. Say be 
hält diese Ordnung bei, aber er stellt auf die gleiche Stufe mit der 
Landwirtschaft „die Kapitalien, die aufgewendet werden, um die 
produktiven Kräfte der Natur zu verwerten. . . . Eine wohldurch 
dachte Maschine erzeugt mehr als die Zinsen dessen, was sie ge 
kostet hat, oder auch, sie läßt die Gesamtheit an der Verbilligung, die 
die Maschinenarbeit ermöglicht, teilnehmen“ J )- Diese Stelle findet
	        

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Schutz Dem Arbeiter! Bachem, 1890.
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