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Sittlichkeit in Ziffern?

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Bibliographic data

thumbs: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

104 
I. Buch. Production und Consumtion. 
Christenthum bezüglich der Verehelichung und der Wahl des ledigen Standes 
einräumt, nicht insoweit eingeengt, daß den Eltern darüber ein Entscheidungs 
recht zustünde. 
Auch die Geschwister sind nach christlicher Lehre durch engere Bande mit 
einander verbunden, als es die Menschen überhaupt durch diejenigen der all 
gemeinen Menschenliebe sind. Sie sind durch besondere Verpflichtungen zu 
gegenseitiger Hilfe verhalten, und insbesondere haben die ältern Brüder und 
Schwestern den jüngern beizustehen, wenn die Eltern todt oder an der Er 
füllung ihrer Pflichten verhindert sind. Dieser Beistand hat sich in der Für 
sorge für die Erziehung und für die nöthigen Lebensbedürfniffe zu äußern. 
Wo immer das Christenthum zur Herrschaft gelangt ist, haben diese 
Lehren und Vorschriften über das Fainilienleben mehr oder weniger Früchte 
getragen und tragen solche auch noch heutzutage. Hiervon kann sich ein jeder 
überzeugen. Demungeachtet wird es freilich, weil nun einmal bei so vielen 
Individuen die Keime des Bösen überwuchern, in jeder christlichen Nation, 
auch unter sehr günstigen innern Verhältnissen, stets eine Anzahl treuloser 
Gatten, pflichtvergessener Eltern und ungehorsamer Kinder geben, und werden 
sich viele junge Leute in sämtlichen Bevölkerungsklassen dem Laster in die 
Arme werfen. Das ist aber noch häufiger in Ländern der Fall, wo die 
Gesetze und Gewohnheiten durch das Christenthum nur halb umgestaltet sind 
oder wo die Verbreitung gewisser Strömungen die Folge gehabt hat, daß 
der religiöse Glaube weiten Kreisen mehr oder minder abhanden gekommen 
ist. Solch traurige Folgen treten besonders dann in großem Umfange zìi 
Tage, wenn sich die Staatsgewalt, wie es in unserem Jahrhundert so vielfach 
vorkommt, in den Dienst der Propaganda des Unglaubens stellt oder wenig 
stens die Lehre und Praxis des Christenthums auch da, wo sie es ohne Ver 
letzung der Toleranz recht wohl könnte, nicht genügend fördert. 
Trotz aller dieser ungünstigen Einflüsse herrscht aber in vielen ^amilieit, 
besonders in den Kreisen der ländlichen Bevölkerung und des kleinen Bürger 
standes, noch immer ein schönes Leben christlicher Pflichterfüllung, und werden 
hier bescheidene, gehorsame und den Eltern in Liebe zugethane Kinder erzogen, 
die für die menschliche Gesellschaft ein werthvolles Element der Sittlichkeit und 
gesunder Entwicklung zu werden versprechen. Wenn man von traurigen Aus 
nahmen in einem großen Theile Englands, Frankreichs und auch in gewissen 
Gegenden des protestantischen Deutschlands absieht, herrschten im größten Theile 
Europas noch um die Mitte unseres Jahrhunderts solche erfreuliche Zustünde 
entschieden vor. Man kann das von einer ganzen Reihe von Völkern, von 
den Deutschen und Polen, den Russen und Norwegern, den Bulgaren und 
den Ungarn, den Italienern, den Spaniern und Portugiesen sowie von den 
Flamländern, behaupten. Ja es gab dazumal auch noch weite Gebiete in
	        

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National Banking under the Federal Reserve System. The National City Bank of New York, 1927.
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