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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

158 
Erstes Buch. Die Begründer. 
§ 1. Das Gesetz der Bodenrente. 
Von allen Theorien Eicaedo’s ist die über die Bodenrente — 
die Kente — die berühmteste, und sein Name ist mit ihr unlöslich 
verbunden. Sie ist so bekannt, daß Stuaet Miel sie die Eselsbrücke 
, der Studierenden nannte, und noch heute ist sie eine klassische 
■ Examensfrage. % 
Die Frage der Rente (d. h. des Einkommens aus Grundbesitz; 
das englische Wort „reut“ bedeutet Pachtertrag ^'beschäftigte nicht 
nur Ricaedo. Sie zog die Gedanken aller Nationalökonomen seiner 
Zeit und besonders seines Landes unwiderstehlich an. Während 
der ganzen ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts steht sie im Mittel 
punkt der englischen ökonomischen Wissenschaft, ’ und noch später 
war sie es, die, wie wir sehen werden, sich zur Lehre von der Ver 
staatlichung des Grund und Bodens entwickelte und den Erfolg des 
Buches von Henev Geoege ausmachte. In Frankreich haben wir 
nur einen abgeschwächten Widerhall davon gespürt. Frankreich war 
schon, nicht nur seit der Revolution, sondern sogar schon vor ihr, 
ein Land der kleinen Bauerngüter. Das Pachtsystem erstreckte sich 
bei weitem nicht, wie in England, auf die Gesamtfläche des Bodens, 
und auch dort, wo es bestand, hatte es einen anderen Charakter. 
Man sah in Frankreich nicht so ausgeprägt, wie das in England der 
Fall war, jene Hierarchie in drei Stockwerken, die von der Natur 
selbst erschaffen zu sein schien, und in der offenbar das ganze System 
der Verteilung zutage lag; unten der Arbeiter, der seinen Lohn er 
hält, darüber der große kapitalistische Pächter, der seinen Profit 
einstreicht, und an der Spitze der „Landlord“, der seine Rente 
erhebt. 
Die beiden ersten Einkommensarten waren leicht zu erklären; 
woher kam aber die letzte, dieses Einkommen, auf dem die englische 
Aristokratie und mit ihr die englische Geschichte beruhte? 
Wir wissen, daß die Physiokraten in diesem Einkommen, das sie 
Reinertrag (produit net) nannten, eine freie Gabe der Natur, ein Ge 
schenk Gottes sahen; und daß selbst Adam Smith, obgleich er die 
Rolle des Schöpfers der Güter vom Boden auf die Arbeit übertragen 
hatte, nichtsdestoweniger zugab, daß ein bedeutender Teil, wenigstens 
frieden. Ich möchte, daß ein Erfahrener als ich sich damit befasse.“ Und unter seinen 
Briefen an Malthus findet sich einer vom 15. Aug. 1820, wahrscheinlich einer der 
letzten, die er geschrieben hat, in dem er von seiner und seines Schülers Mac Culloch 
Theorie über den Wert spricht. Er sagt da mit einer gewissen Melancholie: „Es 
ist keinem von uns beiden gelungen.“ Siehe Hal^vy, Le Radicalisme philo- 
sophique, und H. Dbnih, op. cit„
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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