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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

160 
Erstes Buch. Die Begründer. 
des Besitzers, aber sie ist wie das große Los, das otium cum 
dignitate, das die gerechte Belohnung jeder verdienstlichen An 
strengung darstellt 1 ). 
Eicaedo schlägt nun einen neuen Weg ein. Er bricht voll 
ständig mit der von den Physiokraten und A. Smith vorgetragenen 
Lehre, die Malthus beibehalten hatte, indem er verächtlich jeden 
Oedanken an eine von der Natur geleistete Mitarbeit verwirft. Dieser 
Finanzherr hatte keinen abergläubischen Eespekt vor der Natur, 
wenn er auch selbst Großgrundbesitzer war, und lächelnd würde er 
das Wort: „Wer ist denn die Dame?“ das später geprägt wurde, 
ausgesprochen haben. Er führt als Gegenüberstellung zu dem be 
rühmten Ausspruch Smith’s den von Buchanan an: „Die Einbildung, 
daß die Landwirtschaft einen Reinertrag liefert, weil die Natur mit 
dem Fleiß des Menschen zusammen an den Arbeiten der Land 
bestellung teilnimmt, und daß sich daraus eine Rente ergebe, ist ein 
leerer Traum 2 ).“ Wie war sehen werden, weist er durch eine elegante 
Umkehrung der Theorie nach, daß die Bodenrente eher auf den Geiz, 
als auf die Freigebigkeit der Natur schließen läßt. 
Der Beweis, daß die Fruchtbarkeit des Bodens niemals, wenigstens 
nicht allein, die Ursache der Rente sein kann, ergibt sich daraus, 
daß in einem neuen Lande, einer Kolonie z. B., der Boden keine Rente 
abwirft, wenn mehr Land vorhanden ist, als die Bedürfnisse der Be 
völkerung erfordern; das trifft sogar in dem Falle zu, daß dieses 
Land von wunderbarer Fruchtbarkeit ist. „Wer wird daran denken, 
das Recht der Bearbeitung eines Grundstückes zu kaufen, wenn un 
gezählte Strecken Landes herrenlos sind und so jedem, der ihre 
Kultivierung in Angriff nehmen will, offen stehen 3 )?“ 'Wann tritt nun 
die Bodenrente auf? Erst dann, wenn „der Bevölkerungsfortschritt 
zu einer Urbarmachung von geringwertigerem oder weniger gut ge 
legenem Boden zwingt“/ Dies ist der springende Punkt in der Theorie 
’) S. 192; siehe auch S. 172 und 178. 
2 ) Man muß aber auf seiner Hut sein, denn der Einfluß der alten Theorie macht 
sich hin und wieder bei Eicakdo bemerkbar. Ganz kann er sich nicht von ihr be 
freien. So definiert er die Bodenrente als: „jenen Teil des Bodenertrages, der dem 
Besitzer gegen das Eecht, die produktiven und unverwüstlichen Eigenschaften des 
Bodens auszubeuten, gezahlt wird“. Diese Eigenschaften, von denen er oft spricht, 
nennt er auch „natürliche“, „ursprüngliche“ und „unzerstörbare“, — was doch alles 
sagen will, daß sie von jeder Arbeit unabhängig sind! 
3 ) „Stets hört man von den Vorteilen sprechen, die den Boden vor allen anderen 
Produktionsquellen auszeichnen, weil man ihm einen Mehrwert in der Gestalt einer 
Bodenrente abgewinnt. Und doch wirft der Boden in der Periode seiner besten 
Fruchtbarkeit, seines größten Überflusses, seines höchsten Ertrages keine Eente ab. 
Erst mit dem Augenblick, in dem er geringwertiger wird, stellt sich die Eente ein!“ 
(S. 48).
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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