Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

168 
Erstes Buch. Die Begründer. 
der Wert im Verhältnis zur aufgewandten Arbeit stände. Aber nur 
in den primitiven Gesellschaften; in den zivilisierten Gesellschaften 
hat er im Gegenteil erklärt, „gäbe es nur sehr wenige Waren, deren 
ganzer Tauschwert auf der Arbeit allein beruhe“. Smith nahm 
daher wohl an, daß die Arbeit einer der Wertfaktoren sei, aber nicht 
der einzige. Was sind nun die anderen? Offenbar der Boden und 
das Kapital. 
Ricardo vereinfacht das Problem, wie es abstrakte Denker gern 
tun, indem er die beiden letzten Faktoren ausschaltet und nur die 
Arbeit bestehen läßt. Was den Boden anbelangt, so schiebt er ihn 
auf die Seite, da ja die Rente in nichts zur Schaffung des Wertes 
beiträgt, ja im Gegenteil selbst von ihm geschaffen wird 1 ). Das 
Getreide wird nicht teuer verkauft, weil der Boden eine Rente ab- 
[ f wirft, sondern weil das Getreide teuer ist, gibt der Boden eine Rente. 
- _ Das volle Verständnis dieses Grundsatzes, sagt er, ist in der National 
ökonomie von der größten Bedeutung. Was'das Kapital anbelangt, so 
ist es nichts als Arbeit/Es ist daher nicht notwendig, einen besonderen 
Faktor daraus zu konstruieren. Es genügt nicht, unter Arbeit „nur 
die Arbeit zu verstehen, die unmittelbar auf die Erzeugung ver 
wendet worden ist, sondern auch diejenige Arbeit, die auf Werkzeuge, 
Maschinen und Gebäude, die der Schaffung des Produktes dienten, 
verwendet wurde“ 2 ). Mit dieser Erklärung, die das Kapital auf die 
Arbeit zurückführt, war jedoch Ricardo selbst nicht sehr zufrieden. 
Einen Großkapitalisten, wie Ricardo, mußte eine solche These aller 
dings sehr beunruhigen. Als man ihm entgegenhielt, daß Eichen und 
Wein mit dem Alter an Wert zunehmen, war er in rechter Verlegen 
heit. Und in einem Briefe an Mac Culloch sagt er: „Alles Nach 
denken, das ich auf diese Frage verwendet habe, bringt mich zu der 
Annahme, daß'der relative Wert der Dinge durch zwei Ursachen be 
stimmt wird: 1. Durch die relative Arbeitsmenge, die zur Erzeugung 
notwendig ist; 2. durch die relative Zeitdauer, die notwendig st 
um das Resultat dieser Arbeit auf den Markt zu bringen.“ ' Er hat 
also schon die Bedeutung dieses von der Arbeit durchaus verschie 
denen neuen Faktors geahnt, dem v. Böhm-Bawerk später eine so 
große Bedeutung beilegen sollte. 
Im allgemeinen drückt man die Theorie Ricaedo’s dadurch aus, 
daß man sagt:"der Wert wird von den Produktionskosten be- 
*) Schon Htjmb hatte Smith gegenüber diesen Binwurf erhöhen. Vgl. oben 
S. 72 Anm. 2 (al. 2, S. 73). 
2 ) „Wenn das Kapital ein vergängliches Gut ist, müssen Jahr für Jahr große An 
strengungen gemacht werden, um es in seiner Vollständigkeit zusammenzuhalten; diese 
Wiederherstellungsarbeit kann in Wirklichkeit als für die Erzeugung von Waren 
aufgewendet,angesehen werden und muß sich in ihrem Wert wiederfinden,“
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.