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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel III. Die Pessimisten. 
169 
stimmt. Hierzu ist man berechtigt, da er sich selbst so ansdrückt. 
Es ist aber etwas ganz anderes, zu sagen, daß der Wert von der 
Arbeit bestimmt wird, und wieder etwas anderes ist es, zu sagen, 
daß er von der Summe des Lohnes und des Profits bestimmt 
wird (unter Außerachtlassung der Bodenrente) 1 ). In diesem Punkte, 
wie in vielen anderen, kann nur die Dunkelheit des Ausdruckes 
Eicaedo vor dem Vorwurf eines formellen Widerspruches retten. 
Gehen wir einen Schritt weiter. Es genügt nicht, zu behaupten, 
daß der Wert von der Arbeit bestimmt wird, um die Tatsache der 
Bodenrente zu erklären. Wenn alles Getreide in Säcken auf dem 
Markte ist — nehmen wir der Einfachheit halber an, daß es sich 
nur um drei Sack handelt, — von denen jeder eine verschiedene 
Menge von Arbeit gekostet hat, da in der Hypothese der eine auf 
fruchtbaren, die andern auf weniger fruchtbaren Feldern erzeugt 
worden sind, so haben sie trotzdem den gleichen Wert. Welche von 
den drei Arbeitsmengen ist es nun, die den Wert des Getreides be 
stimmt? Eicaedo antwortet: „die Maximalmenge“;*der Sack Ge 
treide, der unter den ungünstigen Bedingungen erzeugt worden ist, 
bestimmt den Marktpreis. 
Warum aber sollte es im Gegenteil nicht der Sack Getreide sein, 
der die günstigsten Erzeugungsverhältnisse gehabt hat, oder warum 
nicht der mittlere? 
Weil dies unmöglich sein würde. Nehmen wir an, daß die drei 
Säcke Getreide, die auf dem Markt vorhanden sind, von drei ver 
schiedenen Kategorien Felder, A, B und C, kommen, auf denen die 
respektiven Arbeitsmengen 10, 15 und 20 sind. Unmöglich kann der 
Marktpreis geringer als 20 sein, entsprechend den Produktionskosten 
des Getreides, das von den Feldern C stammt. Wäre er niedriger, 
so könnte Feld C nicht mehr bewirtschaftet werden. Wir haben 
jedoch angenommen, daß man seine Erzeugnisse nicht ent 
behren kann. Es ist auch unmöglich, daß der Marktpreis über 
20 hinausgehe, denn in diesem Falle würden die Felder der vierten 
Kategorie in Bewirtschaftung genommen werden, und ihr Getreide 
würde sich dem schon auf dem Markte vorhandenen zugesellen. Da 
wir jedoch schon angenommen haben, daß das Getreide für den Be 
darf genügt, so würde dieses Anwachsen des Angebots sogleich den 
Preis auf das unüberschreitbare Minimum von 20 herabsinken lassen. 
Man muß in dieser Beweisführung das dialektische Kunststück be 
wundern, mit dem es Eicaedo gelungen ist, ein von jeder Arbeit 
l ) In einer Anmerkung zum Absatz 7 des I. Kapitals sagt er: „Malihus scheint 
zu denken, daß nach meiner Theorie die Kosten und der Wert einer Sache das 
selbe ist. — Das ist auch richtig unter der Voraussetzung, daß man unter Kosten 
die Herstellungskosten einschließlich des Profits annimmt.“
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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