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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

170 
Erstes Buch. Die Begründer. 
unabhängiges Einkommen abzuleiten, wie es die Rente vor 
stellt, und zwar gerade aus dem Gesetze, daß aller Wert aus der 
Arbeit stammt. Die Erklärung ist jedoch mehr elegant als be 
weiskräftig, denn es liegt schließlich auf der Hand, daß von allen 
Säcken Getreide, die sich auf dem Markt befinden, nur für einen 
einzigen Wert und Arbeitsleistung in Übereinstimmung sein 
können. Für alle anderen sind die Arbeitsmengen und der Tausch 
wert absolut und unendlich verschieden. 
Zwar stimmen die meisten der heutigen Nationalökonomen dahin 
überein, daß der Wert keineswegs ein Produkt der Arbeit ist, sondern 
( ^ nur der Widerschein der menschlichen Wünsche auf die Sachen, 
- ■ und dennoch ist das Gesetz Ricaedo’s nicht weniger wahr. Nur muß 
es in dem Sinne verstanden werden, daß die Konkurrenz, die bestrebt 
ist, den Preis der Dinge auf das Niveau der Produktionskosten 
zurückzuführen, ihn nicht unter die höchsten Produktionskosten herab 
drücken kann, das heißt, unter den Preis, der notwendig ist, um die 
Kosten der teuersten auf dem Markt nachgefragten Einheit wieder 
zu erstatten ^ In diesem Sinne ist das Gesetz Ricaedo’s nicht nur 
für die landwirtschaftlichen Erzeugnisse, sondern für alle Erzeugnisse 
wahr. Seine Tragweite ist daher viel größer als die, die ihm seine 
Urheber beilegten. Heute entdeckt man die Bodenrente in allen 
Einkommen. Allerdings hat die Rente durch diese Verallgemeinerung 
, und Verdünnung etwas von dem einzigartigen Charakter verloren, 
den sie in der Theorie Ricaedo’s besaß. Sie erscheint heute nur 
noch als das Resultat gewisser günstiger Umstände, die sich in 
irgendeiner Lage einstellen können; und das geht soweit, daß man 
heute sogar von der „Rente der Verbraucher“ sprechen hört. 
3. Die Theorie Ricaedo’s nimmt weiter an, daß es stets eine 
gewisse Kategorie Felder gibt, die überhaupt keine Rente abwirft, 
weil ihr Ertrag nur gerade zur Wiedererstattung der Bewirtschaftungs 
kosten genügt. Mit anderen Worten, sie gibt nur differenzielle 
Bodenrenten zu und läßt von den verschiedenen Fällen, die Malthus 
im Auge hatte, nur diese gelten. 
Man muß zu der Meinung neigen, daß Malthus hierin richtiger 
als Ricaedo gesehen hat. Denn, wenn es sehr leicht möglich ist, 
daß es Felder gibt, die keine Bodenrente abwerfen, sei es fruchtbare 
Felder in den Kolonien, weil sie dort im Überfluß vorhanden sind, 
sei es in den alten Ländern, wenn es sich um sehr arme Felder 
b Auch ist noch zu bemerken, daß Ricardo, wie später K. Marx und alle die, 
die versucht haben, die Theorie des Wertes auf die Arbeit zu gründen, gezwungen 
ist, stillschweigend das Gesetz des Angebotes und der Nachfrage anzunehmen, um 
seine Theorien, so gut oder so schlecht als es gehen mag, mit den Tatsachen in Ein 
klang zu bringen.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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